Yuhinniemi Roerich N.K. (Part 2)
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Roerich N.K. – Yuhinniemi
Ort: Collection R.-M.Valmari. Helsinki.Finland
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Die Komposition wirkt fragmentiert; die Landschaft scheint in einzelne, geometrische Blöcke zerlegt zu sein. Der Horizont ist hoch angesetzt und verschmilzt fast nahtlos mit dem Himmel, wodurch eine flache Perspektive entsteht. Ein Gewässer erstreckt sich im unteren Bildbereich, dessen Oberfläche durch horizontal verlaufende Pinselstriche angedeutet wird. Im Hintergrund sind weitere Landschaftselemente erkennbar – sanfte Hügelkuppen und ein weiter Blickraum, der in gedämpften Pastelltönen gehalten ist.
Die Farbpalette ist ungewöhnlich und trägt maßgeblich zur Stimmung des Werkes bei. Neben dem dominanten Dunkelgrün und Orange finden sich Blau-, Grün- und Rosatöne, die eine gewisse Melancholie und Distanziertheit vermitteln. Die Farben wirken nicht naturalistisch, sondern sind eher als Ausdruck einer inneren Wahrnehmung zu verstehen.
Es entsteht der Eindruck eines Ortes, der sowohl vertraut als auch fremd wirkt. Der Hügel scheint ein Symbol für Stabilität und Beständigkeit darzustellen, während die fragmentierte Landschaft und die ungewöhnliche Farbgebung eine gewisse innere Zerrissenheit oder Transformation andeuten könnten. Die Reduktion auf geometrische Formen lässt den Betrachter über die eigentliche Natur der dargestellten Landschaft nachdenken – ist es eine real existierende Szene oder vielmehr eine Projektion innerer Zustände? Die Abwesenheit von menschlichen Figuren verstärkt diesen Eindruck einer isolierten, kontemplativen Umgebung. Die Darstellung suggeriert eine Suche nach dem Wesentlichen, eine Reduktion auf das Grundlegende, was in der Natur zu finden ist.