Lapps Collecting Reindeer which have Been Shot Johan Tiren (1853-1911)
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Johan Tiren – Lapps Collecting Reindeer which have Been Shot
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Ein imposantes Zugtier, ein Pferd, ist im Mittelpunkt der Komposition. Auf dessen Rücken thront ein großer Berg aus Rentiergeweihen, was die Bedeutung der Jagd und des Rentiervorrates für diese Gemeinschaft unterstreicht. Ein kleiner Hund, vermutlich ein Hütehund, beteiligt sich ebenfalls an der Szenerie.
Der Hintergrund besteht aus einer offenen, grasbewachsenen Ebene, die bis zu einem Horizont mit schneegebirgigen Ausläufern reicht. Der Himmel ist bedeckt von einem trüben, grauen Licht, das die Szene in eine melancholische Stimmung taucht. Die Farben sind gedämpft und erden, was die Härte des Lebens in dieser Umgebung betont.
Die Darstellung evoziert einen Eindruck von Entbehrung und harter Arbeit, aber auch von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Die Jagd auf das Rentier wird hier nicht nur als notwendige Nahrungsbeschaffung gezeigt, sondern auch als ein zentrales Element der Kultur und des Überlebens dieser Menschen. Die Geweihe, die auf dem Pferd gestapelt sind, symbolisieren Reichtum und Erfolg in einer Umgebung, in der der Zugang zu Ressourcen begrenzt ist.
Es liegt eine gewisse Distanz in der Darstellung vor, eine gewisse Beobachtungsgabe, die sowohl die Härte des Lebens als auch die Würde der dargestellten Personen hervorhebt. Der Künstler scheint die traditionelle Lebensweise dieser nomadischen Gruppe mit Respekt und Verständnis zu dokumentieren. Die Szene könnte als eine Reflexion über die Beziehung zwischen Mensch und Natur, sowie über die Herausforderungen und die Schönheit eines Lebens im Einklang mit der rauen Natur interpretiert werden.