In the rooms. Portrait room Grigory Karpovich Mikhailov (1814-1867)
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Grigory Karpovich Mikhailov – In the rooms. Portrait room
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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Der Raum wird von einer hohen Stuckdecke gekrönt, die mit einer prunkvollen, goldfarbenen Stuckleiste verziert ist, aus der ein zentraler Kronleuchter hängt. Die Beleuchtung ist gedämpft, was eine gewisse Intimität und Kontemplation hervorruft.
Die Wände sind mit einer Vielzahl von Porträts geschmückt. Diese Porträts scheinen unterschiedliche Personen darzustellen, möglicherweise Mitglieder der Familie oder bedeutende Persönlichkeiten des Umfelds. Die Anordnung der Porträts, dicht an dicht, erzeugt eine Atmosphäre von Geschichte und Kontinuität. Sie zeugen von einem Bewusstsein für Ahnen und deren Bedeutung. Die Porträts selbst sind in unterschiedlichen Größen gehalten und in verzierten Rahmen präsentiert, was ihre Wichtigkeit unterstreicht.
Ein breiter, türkisfarbener Diwan zieht sich entlang der hinteren Wand und wird von zwei Sesseln flankiert. Auf der linken Seite des Raumes befindet sich ein Fenster, das durch schwere, dunkle Vorhänge verdeckt ist. Neben dem Fenster steht eine Skulptur auf einem Sockel, die möglicherweise einen verstorbenen Familienangehörigen oder eine mythologische Figur darstellt. Ein schlanker, weißer Baum mit spärlichem Laub in einem großen Topf steht ebenfalls in der Nähe des Fensters und verleiht dem Raum eine gewisse Lebendigkeit, steht aber in Kontrast zur Schwere der Porträts.
Ein offenes Portal im Hintergrund deutet auf weitere Räume hin, die jedoch im Schatten liegen und so eine gewisse Tiefe und Rätselhaftigkeit schaffen. Auf der rechten Seite des Raumes befindet sich ein weiteres Fenster mit einer ähnlichen Anordnung von Vorhängen und einer Skulptur. Ein Kamin mit einem Spiegel darüber vervollständigt die Ausstattung.
Die Parkettböden sind sorgfältig verlegt und verleihen dem Raum einen Hauch von Eleganz und Stabilität.
Die Komposition des Bildes ist ruhig und harmonisch. Der Raum wirkt geordnet und wohlgeordnet, aber gleichzeitig auch etwas steril und unpersönlich. Die Fülle an Porträts und die dunklen Vorhänge lassen auf eine gewisse Abgeschiedenheit und eine konservative Denkweise schließen. Es entsteht der Eindruck eines Ortes, an dem Geschichte und Tradition großgeschrieben werden, aber gleichzeitig auch die Verbindung zur Außenwelt eingeschränkt ist. Der Raum scheint ein Zeugnis des Ruhms und der Beständigkeit zu sein, aber auch ein Ort der Stille und der Reflexion.