#19523 Mariano De Cossio
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Mariano De Cossio – #19523
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Die Komposition ist stark durch die vertikale Linie eines Kreuzes geprägt, welches der Mönch in seinen Händen hält. Dieses Kreuz dominiert die rechte Bildhälfte und symbolisiert unzweifelhaft den christlichen Glauben und das Leiden Christi. Es wirkt gleichzeitig als Ankerpunkt und als eine Art Schutzschild vor dem Dunkel, das die linke Seite des Gemäldes ausfüllt.
Im Vordergrund liegt ein Schädel, der direkt auf den Betrachter blickt. Er ist nicht makellos dargestellt, sondern weist Abnutzungsspuren auf, was ihn zu einem deutlichen Memento mori macht – einer Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens und die Unvermeidlichkeit des Todes. Die Rosette am Gürtel des Mönches, ein Zeichen seiner Ordenszugehörigkeit, wirkt in der Gesamtheit des Bildes fast wie eine ironische Note, da sie im Kontrast zu dem präsentierten Verfall steht.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster gehalten. Brauntöne und Grautöne dominieren die Darstellung und verstärken den Eindruck von Askese und Entbehrung. Ein Hauch von Blau am Horizont deutet auf einen möglichen Ausweg oder eine spirituelle Erhebung hin, wird aber durch die überwältigende Dunkelheit fast vollständig erstickt.
Die Malerei scheint eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Glauben, Leiden und Sterblichkeit darzustellen. Der Mönch verkörpert hier nicht nur einen religiösen Eifer, sondern auch eine innere Reise, in der er sich den fundamentalen Fragen des Daseins stellt. Die Kombination aus Kreuz, Schädel und dem düsteren Hintergrund schafft eine Atmosphäre der Melancholie und spirituellen Kontemplation. Es ist ein Bild, das zum Nachdenken anregt und die Vergänglichkeit menschlicher Existenz eindringlich veranschaulicht.