Portrait of Richard (Dicky) Bateman Robert Levrac-Tournières (1668-1752)
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Robert Levrac-Tournières – Portrait of Richard (Dicky) Bateman
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Der Hintergrund ist besonders bemerkenswert. Ein dunkler, fast schwarzer Raum wird von einer steinernen Struktur begrenzt, die an eine gotische Architektur erinnert. Durch einen Öffnung in dieser Struktur blickt man auf eine orientalisch anmutende Szene: ein Gebäude mit einem komplexen Labyrinthmuster und asiatischen Dachformen. Die Farbgebung dieses Hintergrundes ist warm gehalten – Rot-, Orange- und Goldtöne dominieren, was einen Kontrast zum dunklen Rahmen bildet.
Auf dem Schoß des Mannes liegt ein weißes Tuch oder eine Landkarte, die teilweise verdeckt ist. Es könnte sich um ein Symbol für Wissen, Handel oder Reisen handeln. Die rote Decke, auf der er sitzt, verstärkt die warme Farbpalette und verleiht dem Bild eine gewisse Pracht.
Die Komposition wirkt bewusst inszeniert. Der Mann scheint nicht einfach nur dargestellt zu werden, sondern präsentiert sich in einer Umgebung, die seine Persönlichkeit und seinen Hintergrund unterstreicht. Das exotische Element im Hintergrund – das chinesisch anmutende Gebäude – deutet auf ein Interesse an fernen Ländern und Kulturen hin, was möglicherweise eine Verbindung zum Handel oder zur Entdeckungsreisen des Porträtierten impliziert. Es könnte auch als Zeichen für Kosmopolitismus und Bildung verstanden werden.
Die Beleuchtung ist dramatisch: Das Gesicht des Mannes wird hell ausgeleuchtet, während der Hintergrund in Dunkelheit gehüllt ist. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf das Hauptmotiv und verstärkt den Eindruck von Würde und Autorität. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Reichtum, Bildung und einem Interesse an der Welt jenseits der eigenen Grenzen. Die Kombination aus europäischer Kleidung und orientalischem Hintergrund erzeugt eine interessante Spannung und regt zu Spekulationen über die Identität und den Lebensweg des Porträtierten an.