Snow White #10 Nancy Ekholm Burkert
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Nancy Ekholm Burkert – Snow White #10
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Im Zentrum der Szene befindet sich eine Art tragbarer Sarg, ein kunstvoll verzierter Kasten, der eine weibliche Gestalt beherbergt. Diese liegt regungslos darin, ihr Gesicht ist blass und scheint friedlich zu ruhen. Die Darstellung der Leiche wirkt weder makaber noch schrecklich, sondern eher von einer gewissen Würde geprägt.
Die Umgebung verstärkt den Eindruck von Isolation und Melancholie. Steile Felswände umschließen die Szene, während ein dunkler Himmel drohend aufragt. Ein Wappen mit einem stilisierten Baum oder Kreis ist auf einem Fahnenmast angebracht, dessen Bedeutung im Kontext der Darstellung unklar bleibt.
Die Komposition wirkt sorgfältig durchdacht. Die vertikale Anordnung des Sarges und der Felswände erzeugt eine monumentale Wirkung, während die diagonale Linie der Prozession Bewegung suggeriert. Die Farbgebung ist gedämpft gehalten, mit Akzenten in Rot, Grün und Gold, die dem Bild eine gewisse Opulenz verleihen.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie auf Verlust und Trauer interpretiert werden. Der Mann auf dem Pferd mag als Repräsentant einer verlorenen Liebe oder eines verstorbenen Angehörigen verstanden werden, der mit den übrigen Gefolgsleuten eine letzte Ehrung vollzieht. Die Felslandschaft könnte für die Unbarmherzigkeit des Schicksals stehen, während der Sarg die Vergänglichkeit des Lebens symbolisiert. Das Wappen deutet möglicherweise auf einen familiären oder politischen Hintergrund hin, der die Tragödie weiter verkompliziert. Insgesamt erzeugt das Bild eine Atmosphäre von stiller Kontemplation und tiefer Trauer, die den Betrachter in ihren Bann zieht.