King Midas Andrea Vaccaro (1604-1670)
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Andrea Vaccaro – King Midas
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Das Gesicht des Mannes ist von einer markanten Barttracht eingerahmt, die sowohl Würde als auch ein gewisses Alter suggeriert. Die Haut wirkt gezeichnet von Sorgen oder vielleicht auch der Last seiner Verantwortung. Die Augen sind auf einen Punkt gerichtet, der außerhalb des Bildausschnitts liegt; dies verleiht dem Porträt eine gewisse Melancholie und lässt den Betrachter über die Gedankenwelt des Abgebildeten spekulieren.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Dramatik der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Figur. Die Beleuchtung ist stark kontrastiert, wobei das Gesicht und die Krone im helleren Bereich liegen, während der Rest des Körpers in Schatten versinkt. Dies erzeugt eine Atmosphäre von Geheimnis und betont die Isolation des Mannes.
Subtextuell könnte hier ein Thema der Hybris oder der vergänglichen Natur des Reichtums angedeutet werden. Die goldene Krone und das prächtige Gewand könnten als Symbole für materielle Besessenheit interpretiert werden, während der nachdenkliche Blick und die düstere Umgebung eine innere Zerrissenheit oder eine Ahnung von Verlust andeuten. Die Abbildung lässt Raum für Interpretationen über die Bürde des Königtums und die möglichen Konsequenzen eines Lebens, das ausschließlich dem Streben nach Reichtum gewidmet ist. Es entsteht ein Eindruck von einem Mann, der sich in seiner Macht gefangen fühlt oder dessen Wunsch nach Gold ihn innerlich leer gelassen hat.