The Raising of Lazarus Andrea Vaccaro (1604-1670)
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Andrea Vaccaro – The Raising of Lazarus
Ort: Museum of Arts, Indianapolis.
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Der Fokus liegt auf einer Gruppe von Personen, die um einen geöffneten Grabstein versammelt sind. Ein Mann, offenbar gerade aus seinem Schlaf der Ewigkeit befreit, wird mit Hilfe zweier weiterer Männer aufrecht gehalten. Seine Gestalt ist von einem Ausdruck des Erstaunens und der Verwirrung geprägt; er scheint sich erst langsam seiner Umgebung bewusst zu werden. Die beiden Helfer wirken kraftvoll und entschlossen, ihre Körperhaltung vermittelt eine Mischung aus Anstrengung und Ehrfurcht.
Rechts von diesem zentralen Geschehen gruppieren sich weitere Personen. Eine Frau, vermutlich die Witwe des Auferstandenen, kniet nieder und zeigt tiefe Trauer und Erleichterung. Ihre Gestik ist expressiv; sie hält sich das Gesicht mit den Händen zu, was ihre emotionale Aufruhr unterstreicht. Um sie herum stehen weitere Figuren, deren Gesichter eine Bandbreite von Emotionen widerspiegeln – Ungläubigkeit, Faszination, und tiefe Ergriffenheit.
Die Lichtführung spielt eine entscheidende Rolle in der Inszenierung dieser Szene. Ein starkes Licht scheint von oben herab auf die Haufigurmen zu fallen, wodurch sie aus der Dunkelheit herausgehoben werden. Dieser Kontrast verstärkt das theologische Gewicht des Ereignisses und lenkt den Blick des Betrachters auf das Wunder der Auferstehung. Die Schatten, die sich in den dunkleren Bereichen des Bildes ausbreiten, erzeugen eine Atmosphäre von Geheimnis und Erhabenheit.
Die Komposition ist dynamisch und bewegt. Die Figuren sind nicht statisch angeordnet, sondern wirken in Aktion, was dem Betrachter das Gefühl vermittelt, Zeuge eines außergewöhnlichen Ereignisses zu werden. Die Anordnung der Personen schafft eine visuelle Hierarchie, wobei die zentrale Figur des Auferstandenen und die Person, die ihn auferweckt hat, im Mittelpunkt stehen.
Die Farbpalette ist warm und intensiv, mit einem Schwerpunkt auf Rot-, Gelb- und Brauntönen. Diese Farben tragen zur Dramatik der Szene bei und verstärken das Gefühl von Leidenschaft und Glauben. Die Gewänder der Figuren sind detailliert dargestellt, was ihre soziale Stellung und ihren Charakter unterstreicht.
Subtextuell deutet die Darstellung auf die Macht des Glaubens und die Überwindung des Todes hin. Sie ist eine visuelle Allegorie für Hoffnung und Erlösung, die in einer Welt voller Leid und Verzweiflung angeboten wird. Die emotionale Tiefe der dargestellten Personen verleiht der Szene eine universelle Bedeutung, die über den religiösen Kontext hinausgeht.