1835 Riesengebirge Caspar David Friedrich (1774-1840)
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Caspar David Friedrich – 1835 Riesengebirge
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Die Bergkette selbst ist in verschiedene Ebenen angeordnet, wobei jede Ebene in einen etwas blasseren Farbton getaucht scheint. Dieser Effekt verstärkt den Eindruck von Tiefe und räumlicher Distanz. Nebelschwaden umhüllen die unteren Hänge, was die Konturen der Berge auflöst und eine Atmosphäre der Mystik und Unberührtheit schafft.
Der höchste Gipfel der Bergkette ist von Schnee bedeckt und ragt in strahlendem Weiß aus der trüben Luft empor. Ein diffus, fast schon melancholisches Licht scheint von oben herabzusteigen und die Szene zu beleuchten.
Die Komposition wirkt ruhig und besinnlich. Es gibt keine erkennbaren menschlichen Eingriffe in die Natur, was den Eindruck von Wildheit und Abgeschiedenheit unterstreicht. Der Betrachter wird förmlich in die Weite der Landschaft hineingezogen und kann die Stille und Erhabenheit der Natur unmittelbar erfahren.
Man könnte hier eine Sehnsucht nach unberührter Natur und der Flucht vor den Anforderungen der Zivilisation erkennen. Die Darstellung evoziert eine romantische Verklärung der Natur, die als Ort der inneren Einkehr und spirituellen Erneuerung wahrgenommen wird. Die vertraute, fast schon idyllische Landschaft, kontrastiert mit der unbezwingbaren Kraft und Höhe der Berge und erzeugt so eine Spannung zwischen Geborgenheit und Ehrfurcht. Die feine Farbgebung und die subtile Lichtstimmung verleihen der Darstellung eine besondere poetische Qualität.