A Cudgelling Match between English and French Negroes on the Island of Dominica Agostino Brunias (1728-1796)
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Agostino Brunias – A Cudgelling Match between English and French Negroes on the Island of Dominica
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Figuren sind unterschiedlich gekleidet. Einige tragen nur Lendenbinden oder wenig Stoff, während andere in fragmentarische Kleidung gehüllt sind. Die Farbgebung der Kleidung variiert, was möglicherweise die Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen oder die individuelle Präferenz widerspiegeln könnte. Die Gesichter sind detailreich gestaltet, mit unterschiedlichen Gesichtszügen und Ausdrücken, die von Konzentration über Schmerz bis hin zu einer Art belustigter Miene reichen.
Der Hintergrund ist von üppiger tropischer Vegetation geprägt, insbesondere durch die Darstellung von Bananenstauden. Eine einfache, hölzerne Struktur im linken Bildbereich lässt auf eine provisorische Unterbringung oder ein kleines Haus schließen. Der Himmel ist leicht bewölkt, was die Szene in ein gedämpftes Licht taucht.
Die Komposition ist so angelegt, dass sie die Aufmerksamkeit auf die Auseinandersetzung lenkt, während der Hintergrund eine tropische Atmosphäre schafft, die den kolonialen Kontext der Darstellung unterstreicht. Der Text unterhalb des Bildes deutet auf eine spezifische historische Situation hin und suggeriert, dass es sich um eine Darstellung eines Ereignisses handelt, das von einer bestimmten Person in Auftrag gegeben wurde.
Subtextuell wirft das Werk Fragen nach der Darstellung von Gewalt, der Konstruktion von Geschlechterrollen und der Ideologie des Kolonialismus auf. Die Inszenierung einer freundschaftlichen Auseinandersetzung zwischen Sklaven verschiedener Herkunft könnte als eine Form der Ablenkung von der brutalen Realität der Sklaverei verstanden werden. Der Wettbewerb unter den Sklaven könnte auch dazu dienen, eine Hierarchie innerhalb der versklavten Bevölkerung zu schaffen und die Kontrolle der Kolonialherren zu festigen. Die Darstellung der Cudgelling Match als Unterhaltungsspektakel offenbart eine distanzierte und voyeuristische Haltung gegenüber dem Leid der Versklavten. Die detaillierte Darstellung der Figuren und ihrer Umgebung lässt auf ein Interesse an der Akribischen Dokumentation des kolonialen Lebens zu, während gleichzeitig die zugrundeliegenden Machtverhältnisse und die moralischen Implikationen der Sklaverei ausgeblendet werden.