The Lamentation Andrea di Bartolo (1360-1428)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Andrea di Bartolo – The Lamentation
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Vor der liegenden Gestalt kniet eine Frau in blauem Gewand, die ihre Hände in einem Ausdruck tiefen Kummers zum Himmel reckt. Ein Mann in einer ähnlichen Pose, ebenfalls in blau gekleidet, legt einen Arm über die liegende Gestalt. Weitere Figuren, darunter Männer und Frauen, sind ebenfalls in Haltung der Trauer dargestellt; einige weinen, andere halten ihre Hände zum Himmel oder berühren die liegende Gestalt.
Im oberen Bildbereich dominiert ein großes, dunkles Kreuz, das von einer Leiter gestützt wird. Die Kreuzigung selbst wird hier nicht explizit gezeigt, doch das Kreuz dient als zentrales Symbol für das Leiden und die Opferbereitschaft, die mit der dargestellten Szene verbunden sind. Hinter dem Kreuz erheben sich weitere Felswände, die den Raum einschränken und eine Atmosphäre der Enge und Isolation erzeugen.
Die Farbgebung ist durch gedeckte Töne gekennzeichnet, wobei das Blau der Gewänder einen starken Kontrast zu den erdigen Farbtönen des Hintergrunds bildet. Die Gesichter der dargestellten Personen sind ausdrucksstark und zeigen eine breite Palette von Emotionen, von tiefem Leid bis hin zu stiller Kontemplation.
Die Komposition ist symmetrisch aufgebaut, wobei die liegende Gestalt im Zentrum als Blickfang dient. Die Figuren sind dicht aneinander angeordnet, was die Intimität und den emotionalen Zusammenhalt der Gruppe unterstreicht.
Ein subtiler Unterton der Hoffnung könnte in der Gestik der Figur mit dem langen, hellen Haar erkennbar sein, die ihre Arme zum Himmel erhebt. Dies könnte als Ausdruck des Glaubens und der Erwartung der Auferstehung interpretiert werden. Insgesamt vermittelt das Bild einen tiefen Eindruck von menschlichem Leid, religiöser Trauer und spiritueller Sehnsucht. Die Darstellung der Figuren und der Landschaft schafft eine eindringliche und bewegende Atmosphäre.