The Pool and London Bridge at Night John Atkinson Grimshaw (1836-1893)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Atkinson Grimshaw – The Pool and London Bridge at Night
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein markantes Brückengebäude überspannt den Fluss, seine Bögen von einem warmen, gelblichen Schein erhellt. An beiden Ufern reihen sich Gebäude aneinander, deren Konturen im Nebel und Dämmerung verschwimmen. Mehrere Schiffsmaste ragen in den Himmel, Zeugen des geschäftigen Treibens auf dem Wasser. Ein Segelschiff ist besonders prominent dargestellt, sein Masten fast bis zum oberen Bildrand reichend.
Im Vordergrund befindet sich ein kleines Boot, das von einer einzelnen Person gerudert wird. Die Figur wirkt verloren und klein im Vergleich zur monumentalen Kulisse, was einen Eindruck von Einsamkeit und Vergänglichkeit vermittelt. Die Bewegung des Rudernden ist angedeutet, er bricht die Spiegelung auf der Wasseroberfläche.
Die Farbpalette ist überwiegend kühl gehalten: Grautöne, Blautöne und Violetttöne dominieren das Bild. Die warmen Lichtreflexe der Stadt bilden einen Kontrast zu dieser Kühle und lenken den Blick des Betrachters in die Ferne.
Subtextuell scheint es um die Beziehung zwischen Mensch und Natur, zwischen Individuum und Großstadt zu gehen. Der Mond, als Symbol für Romantik und Sehnsucht, steht im Gegensatz zur kalten, industriellen Umgebung Londons. Die Dunkelheit der Nacht könnte eine Metapher für das Unbekannte oder sogar für verborgene Ängste sein. Das kleine Boot und die einzelne Person könnten die Fragilität des menschlichen Lebens in einer riesigen, anonymen Stadt symbolisieren. Es entsteht ein Gefühl von Melancholie und Kontemplation, verstärkt durch die diffuse Beleuchtung und die verschwommene Perspektive. Die Szene wirkt zeitlos und könnte jede Epoche repräsentieren, in der eine Großstadt mit dem Wasser verbunden ist.