#41648 Carlos Saenz De Tejada
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Carlos Saenz De Tejada – #41648
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Über diesem Bauwerk schweben zwei stilisiert dargestellte Hähne, deren Körper in dynamischen Linien gezeichnet sind. Sie wirken fast wie Symbole für Aufruhr oder eine unkontrollierbare Kraft. Ein weiteres Tier, vermutlich ein Esel, befindet sich am Fuße des Gebildes und scheint in seiner Bewegung eingefroren zu sein – eine Geste der Verwirrung oder Angst.
Rechts im Bild ist eine menschliche Figur dargestellt, die mit erhobenen Händen auf das architektonische Element reagiert. Die Gesichtszüge sind nur schematisch angedeutet, doch die Körpersprache vermittelt einen Eindruck von Hilflosigkeit und Entsetzen. Ein Schleier oder Tuch scheint sie zu bedecken, was eine gewisse Verletzlichkeit und Schutzlosigkeit suggeriert.
Die Landschaft im Hintergrund ist durch eine repetitive Darstellung von Figuren charakterisiert, die in einer Art Prozession oder Flucht dargestellt werden. Diese wiederholten Elemente erzeugen ein Gefühl der Monotonie und des kollektiven Leidens. Die Wolken am Himmel sind dicht und bedrohlich, was die düstere Stimmung noch verstärkt.
Die Zeichnung scheint eine Allegorie auf Zerstörung, Unterdrückung und das Leiden einer Gemeinschaft darzustellen. Das architektonische Element könnte für eine untergegangene Ordnung oder einen verlorenen Glauben stehen, während die Hähne die Kräfte repräsentieren, die diese Ordnung zerstören. Die menschliche Figur verkörpert dabei das Individuum, das mit den Folgen dieser Zerstörung konfrontiert ist. Der Esel könnte als Symbol der Einfalt oder des unschuldigen Opfers interpretiert werden. Insgesamt erzeugt die Zeichnung eine Atmosphäre von Angst und Verzweiflung, die den Betrachter dazu anregt, über die Ursachen und Konsequenzen von Gewalt und Unterdrückung nachzudenken. Die monochrome Farbgebung verstärkt zusätzlich die Dramatik und den Ausdruck der dargestellten Thematik.