Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) – Self-Portrait Part 1
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Part 1 – Anna Dorothea Therbusch (1721-1782) - Self-Portrait
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Die Frau trägt ein hellblaues Kleid, das in weichen, fließenden Falten dargestellt ist. Über dem Kopf trägt sie einen weißen Schal, der locker drapiert ist und einen Hauch von Geheimnis vermittelt. Eine dunkle Brille, die mit einer schwarzen Binde befestigt ist, verdeckt ihre Augen. Diese ungewöhnliche Detail hat eine gewisse Distanz und vielleicht auch eine ironische Note.
Der Hintergrund ist dunkel und unscharf gehalten, was die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Frau lenkt. Einige Malutensilien, darunter ein Krug und andere Behälter, sind links im Bild erkennbar, was darauf hindeutet, dass sie sich in einem Atelier oder Arbeitszimmer befindet.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend, mit einer Vorliebe für Pastelltöne und schattierte Übergänge. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Intimität und Ruhe.
Es liegt nahe, die Darstellung als ein Selbstbildnis zu interpretieren, das nicht nur das äußere Erscheinungsbild, sondern auch die intellektuelle Tätigkeit der Frau hervorheben soll. Die Brille, die in dieser Zeit ungewöhnlich war, könnte als Hinweis auf ihre scharfe Beobachtungsgabe oder auch auf eine gewisse Eigenironie verstanden werden. Das offene Buch oder die Schriftrolle suggerieren eine Beschäftigung mit Literatur und/oder dem Schreiben, womöglich auch mit der eigenen künstlerischen Tätigkeit. Die Malutensilien im Hintergrund verstärken diesen Eindruck. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck einer selbstbewussten und gebildeten Frau, die sich ihrer eigenen Rolle und ihres eigenen Schaffens bewusst ist.