Axel Stålarm (1630-1702) * David Klöcker Ehrenstråhl (1629-1698)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
David Klöcker Ehrenstråhl (Attributed) – Axel Stålarm (1630-1702)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt ein auffälliges Gewand in tiefem Rotton, das vermutlich aus Samt gefertigt ist. Über dem Gewand liegt eine Hermelinpelzstola, deren weiße Pelze einen deutlichen Kontrast zum roten Stoff bilden und den Eindruck von Reichtum und Würde verstärken. Die feine Spitze am Kragen und die kunstvollen Stickereien auf der Brust des Gewandes unterstreichen ebenfalls den luxuriösen Charakter der Kleidung.
Das Gesicht des Mannes ist ernst, fast melancholisch. Seine Augen sind dunkel und wirken nachdenklich. Die langen, dunklen Haare fallen ihm in weichen Wellen über die Schultern. Ein leichter Bartrahmen umgibt sein Gesicht und verleiht ihm eine gewisse Würde. Die Haut wirkt blass, was möglicherweise auf eine strenge Beleuchtung zurückzuführen ist oder auch einen Hinweis auf den damaligen Schönheitsbegriff geben könnte.
Die Hände des Mannes ruhen gefaltet im Schoß. Diese Geste kann als Zeichen von Ruhe, Selbstbeherrschung und Autorität interpretiert werden. Die Komposition wirkt insgesamt sehr statisch und formell, was die Bedeutung der dargestellten Person unterstreicht.
Subtextuell könnte das Porträt eine Aussage über Macht, Status und gesellschaftliche Position treffen. Der Reichtum, der durch die Kleidung demonstriert wird, sowie die ernste Miene des Mannes deuten auf eine Persönlichkeit hin, die Verantwortung trägt und sich ihrer Rolle bewusst ist. Die Dunkelheit im Hintergrund verstärkt den Eindruck von Autorität und Geheimnisvolles. Es könnte auch eine Reflexion über Vergänglichkeit und die Last der Pflichten sein, angesichts des etwas bedrückten Gesichtsausdrucks. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von einem Mann, der in einer hohen Position steht und dessen Leben von Würde, Verantwortung und möglicherweise auch Einsamkeit geprägt ist.