Mother World # 25 (sketch) Roerich N.K. (Part 3)
Roerich N.K. – Mother World # 25 (sketch)
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Ort: Nicholas Roerich Museum of the United States. New York
Fasziniert von den philosophischen und religiösen Strömungen des Ostens, sah es Roerich als seine Aufgabe an, diese durch seine Kunst zu den Menschen zu bringen, die ihnen fern standen. Er drückte sich durch das aus, was er am besten konnte - die Malerei - und verbreitete auch das, woran er glaubte. Selbst wenn die Menschen die Bedeutung der Bilder nicht verstehen, könnten sie sich dafür interessieren.
Beschreibung des Gemäldes "Mutter des Friedens" von Nikolai Roerich
Fasziniert von den philosophischen und religiösen Strömungen des Ostens, sah es Roerich als seine Aufgabe an, diese durch seine Kunst zu den Menschen zu bringen, die ihnen fern standen. Er drückte sich durch das aus, was er am besten konnte - die Malerei - und verbreitete auch das, woran er glaubte. Selbst wenn die Menschen die Bedeutung der Bilder nicht verstehen, könnten sie sich dafür interessieren. Und wenn sie interessiert waren, konnten sie sie lesen. Und wenn sie lesen, können sie glauben.
"Die Mutter des Friedens" ist eines seiner optimistischsten Gemälde, denn seine Bedeutung impliziert das Ende des dunklen Zeitalters und den Beginn des hellen Zeitalters. Auf einem Thron aus Bergen sitzt die Große Mutter, die jene einheitliche Weiblichkeit verkörpert, die in den verschiedenen Religionen unterschiedlich genannt wird, die aber nie vergessen wird. Die Kaiserin ist die Arkana des Tarots und symbolisiert die Mutter. Die Jungfrau Maria ist das christliche Abbild der Mutter.
Viele heidnische, antike Religionen verehrten nicht einen einzigen Schöpfer, sondern eine einzige Göttin, die der Welt zu Beginn der Zeit Leben gab. Die Große Mutter verkörpert diesen alten Archetyp der gebenden, beschützenden Mutter. Ihr Gesicht ist unter einer Kapuze verborgen, aber der untere Teil ist für den Betrachter sichtbar, teilnahmslos und in einer bronzeähnlichen Farbe leuchtend, was das Kommen eines glücklichen, hellen Zeitalters und die bevorstehende Entdeckung von Wissen suggeriert.
Ihr Chiton fällt in lockeren Wellen herab und symbolisiert Ordnung und Harmonie in allem, was die Mutter umgibt. Hinter ihr, am Himmel, sind die Sieben Ältesten und die Heiligen Drei Könige die Sternbilder, und zwischen ihnen erhebt sich in Glanz und Glorie, direkt über dem Haupt der Mutter, der Morgenstern, der ebenfalls Freude für alle ankündigt.
Um die Berge, die als Thron der Mutter dienen, fließt ein Fluss, der den endlosen Strom des Lebens symbolisiert, der sich selbst nährt. Die Fische, die darin schwimmen, sind die Menschen, deren Schicksale sich in der endlosen Strömung selbst suchen. Eine Frau und ein Mann schauen hinter den Felsen hervor, ihre Haltung drückt Bewunderung und Ehrfurcht aus.
Und das zu Recht - selbst wenn die Mutter nur Gutes in sich trägt, ist es blasphemisch, sie nicht zu verehren.
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Der Sockel, auf dem die Frau sitzt, ist eine stilisierte Felsformation, die in einem dunklen Rot gehalten ist und das Gefühl einer tiefen Verbundenheit mit der Erde vermittelt. Die Felsen scheinen aus dem Wasser zu erstehen, dessen bläuliche Oberfläche das gesamte Bild unterhalb der Hauptfigur umfasst. Eine subtile Spiegelung der Felsformationen findet sich in der Wasseroberfläche wieder und verstärkt den Eindruck von Stabilität und Balance.
Über der Figur schwebt eine Art Heiligenschein, der von einem strahlenden, kreisförmigen Licht umgeben ist. Dieses Licht ist nicht homogen, sondern weist eine strukturierte Oberfläche auf, fast wie ein Mosaik, was der Darstellung eine besondere Detailtiefe verleiht.
Am unteren Rand des Bildes stehen zwei kleinere Figuren, die in roten Roben gekleidet sind. Sie scheinen in Anbetracht der zentralen Figur zu stehen, was auf eine Verehrung oder zumindest eine respektvolle Aufmerksamkeit hindeutet. Ihre Positionierung im Vordergrund unterstreicht die Hierarchie der Darstellung und lenkt den Blick auf die überirdische Figur.
Die vielen kleinen, goldenen Elemente, die am oberen Rand des Bildes verteilt sind, könnten als Sterne oder als Symbole für göttliche Gegenwart interpretiert werden. Sie verleihen dem Bild eine zusätzliche Dimension von Spiritualität und kosmischer Verbundenheit.
Die Untertöne dieses Werkes sind vielschichtig. Es scheint eine Verbindung zu archetypischen Bildern der Muttergöttlichkeit herzustellen, die Fruchtbarkeit, Schutz und Weisheit verkörpert. Die Kombination aus Erdverbundenheit (der Sockel, das Wasser) und transzendenter Spiritualität (die Figur, der Heiligenschein, die Sterne) deutet auf eine Synthese von Körperlichem und Geistlichem hin. Die Anwesenheit der kleineren Figuren erzeugt eine Atmosphäre der Demut und des Respekts gegenüber einer höheren Macht oder einem höheren Bewusstsein. Insgesamt wirkt das Werk wie eine Darstellung einer schöpferischen Kraft, die sowohl die Erde als auch das Universum durchdringt.