Resurrection of the daughter of Jairus 1 Vasily Polenov (1844-1927)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Vasily Polenov – Resurrection of the daughter of Jairus 1
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein Mann in einem roten Gewand, vermutlich die zentrale Figur, beugt sich über sie. Seine Geste – eine Hand, die sich dem Handgelenk der Verstorbenen nähert – deutet auf eine Handlung des Eingreifens hin, eine Intervention in den natürlichen Ablauf des Lebens. Seine Haltung strahlt Autorität und zugleich eine gewisse Ernsthaftigkeit aus.
Zu beiden Seiten der zentralen Szene versammeln sich weitere Personen. Eine Frau, gekleidet in dunkle Kleidung, kniet in tiefer Trauer am Bett. Ihr Gesichtsausdruck ist von Verzweiflung geprägt. Im Hintergrund stehen mehrere Männer, ihre Gesichter im Schatten verborgen. Ihre Körperhaltung und ihre etwas distanzierte Position lassen auf eine Mischung aus Besorgnis, Furcht und vielleicht auch Ungläubigkeit schließen.
Die Architektur des Raumes ist schlicht und rustikal. Die groben Steinwände, das grobe Holzboden und die wenigen sparsamen Einrichtungsgegenstände verstärken den Eindruck von Armut und Einfachheit. Ein Schriftzug in hebräischer Schrift am Wandfeld deutet auf einen religiösen Kontext hin.
Die Farbgebung ist von dunklen Tönen dominiert – Brauntöne, Grau und Schwarz. Einige wenige Farbtupfer, insbesondere das Rot des Gewandes der zentralen Figur und das Rot der Decke auf der Liege, lenken den Blick auf die wichtigsten Elemente der Szene und betonen die dramatische Wirkung.
Subtextuell könnte das Bild die Spannung zwischen Leben und Tod, Glauben und Zweifel thematisieren. Die dunkle Umgebung und die Trauer der Frau stehen im Kontrast zur Hoffnung, die in der Geste des Mannes und der potentiellen Auferweckung der jungen Frau liegt. Die passiven Beobachter im Hintergrund könnten für die Unverständlichkeit des göttlichen Handelns oder die Grenzen menschlichen Wissens stehen. Der Kontrast zwischen der einfachen Umgebung und der außergewöhnlichen Handlung unterstreicht die übernatürliche Natur des Ereignisses.