FOLIAGE,1896-1900, MOMA NY Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – FOLIAGE,1896-1900, MOMA NY
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Die Farbgebung ist nicht naturalistisch, sondern eher impressionistisch oder sogar expressionistisch. Die Farbtöne sind oft ineinander verschmolzen und wirken durch die flüssige Technik des Aquarells transparent und leicht. Dies verleiht dem Werk eine gewisse Ätherizität.
Der Hintergrund ist sehr hell und neutral gehalten, was die Aufmerksamkeit auf das zentrale Motiv lenkt. Er wirkt fast wie ein leeres Blatt, auf das die Blätterfülle fast organisch zu wachsen scheint.
Subtextuell könnte man die Darstellung als eine Reflexion über die Flüchtigkeit der Natur lesen. Die lockere Malweise und die unklaren Konturen suggerieren eine Bewegung und Veränderung, die untrennbar mit dem Wachstum und Vergehen von Pflanzen verbunden sind. Der Mangel an klar definierten Formen könnte auch eine Abkehr von der traditionellen, repräsentativen Kunst bedeuten, hin zu einer subjektiven Wahrnehmung und einem Ausdruck von Gefühlen. Es scheint, als würde der Künstler weniger daran interessiert sein, die Natur abzubilden, als vielmehr ihre Atmosphäre und ihren Lebensrhythmus einzufangen. Die dichte Komposition und die kräftigen Farben vermitteln ein Gefühl von Vitalität und üppigem Wachstum, während die Transparenz und die Leichtigkeit der Farben gleichzeitig eine gewisse Vergänglichkeit andeuten.