MADAME CEZANNE I DEN GULA FATOLJEN,1890-94, MOMA Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – MADAME CEZANNE I DEN GULA FATOLJEN,1890-94, MOMA
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Die Farbgebung ist von einer dominanten Rot-Tönung geprägt, die sich in der Kleidung der Frau manifestiert. Dieser Farbkontrast steht in Wechselwirkung zu den gedämpften Grüntönen der Wand und den weiteren, ebenfalls zurückhaltenden Farbtönen des Hintergrunds. Das Rot wirkt fast monumental und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die zentrale Figur.
Der Hintergrund ist fragmentiert und abstrahiert. Ein Vorhang mit einem floristischen Muster und ein Rahmen eines Gemäldes sind erkennbar, wirken aber wie geometrische Elemente, die die räumliche Tiefe kaum unterstützen. Die grobe Pinselführung trägt dazu bei, die formale Klarheit der Darstellung zu betonen und lenkt von einer realistischen Wiedergabe ab.
Es liegt der Eindruck vor, dass die Künstlerin weniger an einer detaillierten Schilderung der Persönlichkeit interessiert ist, sondern vielmehr an der Untersuchung der formalen Elemente: Farbe, Form, Komposition. Die Frau wird zu einem Objekt der Betrachtung, ein Studienobjekt für die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Malerei.
Die Haltung der Frau, die fast unnatürliche Statik und die reduzierte Farbpalette lassen Subtexte entstehen, die über das reine Porträt hinausgehen. Möglicherweise wird hier eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Rollen von Frauen in der damaligen Zeit angedeutet, eine Darstellung von Stärke und Selbstbeherrschung, oder aber auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit und die Isolation des menschlichen Daseins. Die Deutung bleibt offen, da die Künstlerin bewusst auf eine übermäßige Emotionalität verzichtet.