STILL LIFE WITH APPLES,1895-98, MOMA NY,VENTURI 736 Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – STILL LIFE WITH APPLES,1895-98, MOMA NY,VENTURI 736
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Ein Schale, gefüllt mit weiteren Früchten, dominiert den Hintergrundbereich rechts. Die Formgebung der Früchte ist reduziert, fast kubisch, und betont die Konturen stärker als die detaillierte Wiedergabe der Oberflächenstruktur. Ähnlich verhält es sich mit einer schlichten, weißen Gefäß oder Vase, die rechts neben der Schale platziert ist. Ihre Form ist ebenfalls geometrisch und trägt zur allgemeinen Ordnung der Komposition bei.
Links im Bild erhebt sich ein großer, dunkler Stoffvorhang oder eine Draperie. Seine unregelmäßige Faltung und die groben Pinselstriche, mit denen er gemalt ist, verleihen dem Bild eine gewisse Monumentalität und erzeugen einen tiefen Schattenwurf, der die Objekte im Vordergrund betont. Die Oberfläche des Vorhangs ist mit einem komplexen Muster versehen, das kaum lesbar ist und eher als abstrakte Farbfläche wirkt.
Die Anordnung der Elemente erweckt einen Eindruck von Stabilität und Ruhe. Trotz der scheinbar zufälligen Positionierung der Früchte wirkt die Komposition harmonisch und ausbalanciert. Es scheint, als sei der Künstler an der Untersuchung der Formen und Farben interessiert, weniger an der naturalistischen Wiedergabe der Objekte. Der Fokus liegt auf der Struktur und dem Zusammenspiel der Elemente, wodurch ein Gefühl von zeitloser Einfachheit entsteht. Man könnte hier einen Subtext der Vergänglichkeit erkennen, da die Früchte, obwohl sie die Fülle und den Überfluss symbolisieren, auch an ihre eigene Zersetzung und den Kreislauf des Lebens erinnern. Die Reduktion auf geometrische Formen und die gedämpfte Farbgebung tragen dazu bei, dass der Blick des Betrachters auf die grundlegenden Elemente des Stilllebens gelenkt wird – Form, Farbe, Struktur und Licht.