Selfportrait, ca 1879, 5x27 cm, Tate gallery Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – Selfportrait, ca 1879, 5x27 cm, Tate gallery
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Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen dominiert. Olivgrün, Ocker und Braun verschmelzen zu einer harmonischen, aber auch etwas düsteren Atmosphäre. Die Farbaufträge sind nicht fließend, sondern wirken eher pastos und stellenweise fast rau. Dies erzeugt eine gewisse Oberflächenstruktur, die dem Bild eine taktile Qualität verleiht.
Im Hintergrund erkennen wir eine Wand, deren Oberfläche durch geometrische Muster unterbrochen wird. Diese Elemente wirken wie Fensterrahmen oder dekorative Ornamente, jedoch sind sie abstrahiert und in den Hintergrund integriert. Sie könnten als Hinweis auf die künstlerische Umgebung des Porträtierten interpretiert werden, möglicherweise auf ein Atelier oder eine Werkstatt.
Der Künstler hat hier auf eine detaillierte Wiedergabe der Kleidung verzichtet. Der dunkle Anzug und das weiße Hemd mit offenem Kragen sind nur schematisch angedeutet. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Gesicht und der Persönlichkeit des Dargestellten.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert. Durch die Drehung des Kopfes und die leichte Neigung des Oberkörpers entsteht eine gewisse Dynamik, die das Bild lebendig erscheinen lässt. Die direkte Betrachtung des Betrachters erzeugt eine unmittelbare Verbindung und lädt dazu ein, über die Person nachzudenken.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um ein intimes Selbstporträt handelt, das mehr als nur ein äußeres Abbild wiedergeben soll. Vielmehr scheint der Künstler versucht, ein inneres Porträt zu schaffen, das die Persönlichkeit und die Gedankenwelt des Dargestellten offenbart. Der reduzierte Hintergrund und die gedämpfte Farbgebung verstärken diesen Eindruck und lenken die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche: den menschlichen Blick und die Präsenz des Dargestellten.