BATHERS,1890-91, EREMITAGET Paul Cezanne (1839-1906)
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Paul Cezanne – BATHERS,1890-91, EREMITAGET
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Die Komposition wirkt bewusst fragmentiert und wenig harmonisch. Die Figuren sind nicht in einer natürlichen oder idealisierten Weise angeordnet, sondern wirken fast wie einzelne geometrische Formen, die nebeneinander existieren. Dies erzeugt ein Gefühl von Distanz und Beobachtung, als würde der Betrachter eine Momentaufnahme erleben, die nicht notwendigerweise eine vollständige Geschichte erzählt.
Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen dominiert. Grüntöne und Brauntöne dominieren die Darstellung der Natur, während die Körper der Männer in den Farben Beige, Rosa und Hellbraun gemalt sind. Die Farbigkeit trägt zur Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit bei, während die grobe Pinselführung eine gewisse Rauheit und Unvollkommenheit suggeriert.
Es scheint eine subtile Spannung zwischen dem Akt des Baden, der normalerweise mit Entspannung und Erholung assoziiert wird, und der distanzierten, fast schon analytischen Darstellung der Figuren zu geben. Die Darstellung der menschlichen Gestalt wirkt hier weniger als Ausdruck von Schönheit und mehr als Studienobjekt. Man könnte dies als eine Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz und der Darstellung des Körpers im Verhältnis zur Natur interpretieren. Die Abwesenheit eines klaren narrativen Elements lässt dem Betrachter viel Interpretationsspielraum.