The Taming of the Shrew: Katherine and Petruchio Robert Braithwaite Martineau (1826-1869)
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Robert Braithwaite Martineau – The Taming of the Shrew: Katherine and Petruchio
Ort: Ashmolean Museum, Oxford.
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Dem gegenüber steht ein Mann, der mit theatralischer Geste ein Nahrungsmittel – vermutlich ein Stück Brot oder Fleisch – an seine Wange hält. Seine Kleidung ist auffällig, mit farbenfrohen und komplexen Mustern, die auf einen gewissen Reichtum und vielleicht auch auf Exzentrik hindeuten. Er scheint, angesichts der Ernsthaftigkeit der Frau, eine übertriebene, fast spielerische Haltung einzunehmen. Der Blick, den er auf sie wirft, ist schwer zu deuten; ist es Spott, Herausforderung, oder vielleicht sogar eine Form von mitleidiger Belustigung?
Im Hintergrund, durch einen Durchblick, erkennen wir eine fröhliche Szene: Eine Gruppe von Menschen, die Musikinstrumente spielen und zu einer Feier beitragen. Dieser Kontrast zwischen dem festlichen Treiben im Hintergrund und der düsteren Atmosphäre im Vordergrund verstärkt die Isolation der beiden Hauptfiguren und unterstreicht die disharmonische Beziehung zwischen ihnen.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die Interaktion zwischen den beiden Personen. Die diagonale Linie, die durch die Tür gebildet wird, verstärkt das Gefühl der Trennung und des Konflikts. Der Boden mit seinem geometrischen Muster wirkt fast wie ein Schachbrett, was auf einen strategischen Kampf hindeutet, in dem es um die Kontrolle geht.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Szene handelt, die eine Unterwerfung thematisiert. Die Frau scheint gefangen in einer Situation zu sein, aus der sie sich schwer befreien kann, während der Mann eine Position der Dominanz und des Spiels einnimmt. Die subtextuelle Spannung liegt in der Frage, wer hier wirklich die Kontrolle hat und ob die vermeintliche Unterwerfung der Frau tatsächlich eine Form von Widerstand verbirgt.