jawlensky he and she 1912 Alexej Jawlensky (1864-1941)
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Alexej Jawlensky – jawlensky he and she 1912
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Die dominante Farbe ist ein intensives Blau, das sowohl den Hintergrund als auch Bereiche der Kleidung durchzieht und eine Atmosphäre der Melancholie oder des Zwangs erzeugt. Kontrastierend dazu stehen leuchtende Rot- und Grüntöne, die in den Gesichtern und Tüchern verwendet werden und eine innere Spannung erzeugen. Die Farbwahl scheint weniger der natürlichen Wiedergabe zu dienen als vielmehr der Betonung emotionaler Zustände.
Die Gesichtsausdrücke sind schwer zu deuten, doch wirken sie ernst, fast feindselig. Besonders das Gesicht im Vordergrund, mit seinen großen, fast stechenden Augen, blickt direkt den Betrachter an, was ein Gefühl der Konfrontation hervorruft. Die zweite Figur, etwas verschwommen und im Hintergrund platziert, wirkt passiver, doch ihr Blick ist ebenso intensiv.
Die Pinselführung ist grob und gestisch, was die Bildoberfläche rau und dynamisch macht. Die Formen sind vereinfacht und reduziert, was die Figuren in eine Art archetypische Gestalt verwandelt. Die Komposition ist schlicht und geradlinig, was die Aufmerksamkeit direkt auf die Gesichter lenkt.
Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Isolation, Anspannung und möglicherweise auch von innerem Konflikt. Es ist ein Porträt, das weniger die äußere Erscheinung als vielmehr die psychische Verfassung der dargestellten Personen zu erfassen scheint. Die Stilisierung und Farbgebung verstärken diesen Eindruck und lassen das Bild zu einer expressionistischen Darstellung von menschlicher Existenz werden.