Pieta, 1520s, 175.8x98.5 cm, Detalj 5, NG Moretto da Brescia (Alessandro Bonvicino) (c.1498-1554)
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Moretto da Brescia – Pieta, 1520s, 175.8x98.5 cm, Detalj 5, NG
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Die Haut der Frau wirkt gezeichnet von Leid; die Hände sind knochig und wirken fast skelettartig, was auf Entbehrung und Kummer hindeutet. Die Füße sind entblößt und stehen leicht gespreizt, was eine gewisse Instabilität und Verletzlichkeit unterstreicht.
Im Hintergrund erhebt sich eine graue Mauer oder Plattform, die einen Kontrast zur warmen Farbgebung der Figur bildet. Auf dieser Oberfläche ruhen die nackten Füße einer weiteren Person, deren Körper größtenteils im Schatten liegt. Ein kleines, silbernes Gefäß steht neben der Frau auf dem Boden und könnte als Symbol für Trauergaben oder eine rituelle Handlung interpretiert werden.
Die Komposition ist durch das Dunkel des Hintergrunds verstärkt, welches die Figuren hervorhebt und eine Atmosphäre von Melancholie und Kontemplation schafft. Die Beleuchtung scheint von einer einzelnen Quelle zu kommen, was dramatische Schatten wirft und die emotionale Wirkung der Szene noch intensiviert.
Subtextuell könnte diese Darstellung als Ausdruck tiefen Glaubens, des Leidens und der mütterlichen Liebe interpretiert werden. Das Bild suggeriert eine tiefe Verbindung zwischen den dargestellten Personen, geprägt von Verlust und Schmerz. Die fragmentarische Natur der Darstellung lässt Raum für eigene Interpretationen und verstärkt die emotionale Wirkung des Werkes. Es entsteht ein Eindruck von stiller Kontemplation und dem Ausdruck unendlicher Trauer.