Pierre-Guillame Cazeaux Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867)
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Jean Auguste Dominique Ingres – Pierre-Guillame Cazeaux
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Die Komposition ist schlicht gehalten: Er befindet sich in einem ovalen Rahmen, der ihn von dem unscharfen Hintergrund abhebt. Dieser Rahmen verstärkt den Fokus auf die dargestellte Person und verleiht dem Bild eine gewisse Formalität. Die Dunkelheit des Hintergrunds lässt seine Haut und Kleidung noch heller erscheinen, was die Kontraste betont.
Er trägt einen dunklen Anzug mit Knöpfen, kombiniert mit einer hellen Krawatte oder Schal, der um seinen Hals gewickelt ist. Diese Kleidung deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung hin, ohne jedoch übermäßig prunkvoll zu sein. In seiner linken Hand hält er ein Buch oder Notizblatt, das teilweise verdeckt ist. Die Anwesenheit dieses Buches könnte auf seine intellektuellen Interessen oder seinen Beruf hindeuten – möglicherweise als Gelehrter, Musiker oder Schriftsteller.
Die Darstellung der Frisur, kurz und leicht gewellt, entspricht dem Zeitgeist einer vergangenen Epoche. Das Gesicht selbst ist sorgfältig modelliert; die feinen Linien um Mund und Augen lassen auf eine gewisse Ernsthaftigkeit schließen, während ein Hauch von Melancholie in seinem Blick zu erkennen ist.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung eines Mannes seiner Zeit verstanden werden – einer Person, die sowohl Wert auf gesellschaftliche Konventionen legt als auch einen individuellen Charakter besitzt. Die direkte Ansprache des Betrachters suggeriert eine gewisse Offenheit und Ehrlichkeit, während die Dunkelheit des Hintergrunds möglicherweise eine Andeutung von Tiefe oder verborgenen Aspekten seiner Persönlichkeit darstellt. Insgesamt vermittelt das Porträt den Eindruck eines nachdenklichen und gebildeten Individuums, dessen Selbstbildnis durch eine Mischung aus Strenge und Sensibilität geprägt ist.