Robert Burns Alexander Nasmyth (1758-1840)
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Alexander Nasmyth – Robert Burns
Ort: Edinburgh University Library, Scotland
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Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren dunkle Brauntöne im Bereich der Kleidung – ein tailliertes Jackett mit breiten Knöpfen und eine darunterliegende Weste – so wird das Gesicht durch subtile Lichtreflexe hervorgehoben. Die Haut wirkt blass, die Lippen leicht gerötet. Das Haar ist dunkelbraun, kurz geschnitten und fällt in sanften Wellen über die Stirn. Ein weißes Halsband oder eine Krawatte rahmt das Gesicht ein und bildet einen Kontrast zu der dunkleren Kleidung.
Der Hintergrund ist fast vollständig schwarz gehalten, was dazu beiträgt, dass die Figur noch stärker ins Zentrum gerückt wird. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt zudem die Intimität des Porträts; es entsteht eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Dargestellten und dem Betrachter.
Es lässt sich vermuten, dass der Künstler hier nicht nur ein äußeres Abbild schaffen wollte, sondern auch etwas von der Persönlichkeit des Mannes einfangen sollte. Die leicht gesunkene Mundwinkel könnte auf eine gewisse Lebensmüdigkeit oder die Last der Verantwortung hindeuten. Gleichzeitig strahlt er eine innere Stärke und Würde aus.
Die schlichte Darstellung, ohne überflüssige Details oder dekorative Elemente, deutet darauf hin, dass es sich um ein Porträt handelt, das Wert auf Authentizität und Charakter legt. Es ist weniger ein idealisiertes Bild als vielmehr der Versuch, einen realistischen Eindruck von einem denkenden Menschen zu vermitteln. Die Wahl des Formats – eine Dreiviertelansicht – ermöglicht es dem Betrachter, die Figur in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen, ohne dabei auf die Details des Gesichts verzichten zu müssen.