The Carrying of the Cross * Callisto Piazza da Lodi
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Callisto Piazza da Lodi (Attributed) – The Carrying of the Cross
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Um diese zentrale Figur gruppieren sich weitere Personen, die in unterschiedlicher Weise an der Szene beteiligt sind. Einige scheinen mitfühlend zu sein, andere zeigen eine distanzierte oder gar grausame Haltung. Ein römischer Soldat, erkennbar an seiner Rüstung, hält einen Speer und wirkt dominant und ungerührt. Die Gesichter der Beteiligten sind von intensiven Emotionen geprägt – Schmerz, Trauer, aber auch Gleichgültigkeit und Neugierde.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, was die düstere Atmosphäre noch verstärkt. Das Licht fällt dramatisch auf bestimmte Bereiche der Szene, wodurch Kontraste entstehen und die Aufmerksamkeit des Betrachters gelenkt wird. Die dunklen Hintergründe lassen die Figuren stärker hervortreten und betonen ihre Isolation.
Die Komposition wirkt beengt und chaotisch, was den Eindruck von Hilflosigkeit und Verzweiflung unterstreicht. Die Körper der Personen sind dicht aneinander gedrängt, was eine Atmosphäre von Enge und Beklemmung erzeugt. Hier weisen die Hände und Gesten der Figuren auf eine komplexe Dynamik hin: Sie zeigen sowohl Zwang als auch Unterstützung, Leidenschaft und Gleichgültigkeit.
Subtextuell scheint es um die Frage nach Schuld, Sühne und dem Umgang mit Leiden zu gehen. Die Darstellung wirft Fragen über menschliche Grausamkeit und Mitgefühl auf und regt zur Reflexion über die Bedingungen der Unterdrückung und des Leidens an. Die Abwesenheit einer klaren Perspektive verstärkt den Eindruck von Unübersichtlichkeit und Verwirrung, was die emotionale Wirkung der Szene noch erhöht.