Family portrait (Vasily Alexandrovich and Avdotya Silvestrovna Nebolsins with a child) Vladimir Borovikovsky (1757-1825)
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Vladimir Borovikovsky – Family portrait (Vasily Alexandrovich and Avdotya Silvestrovna Nebolsins with a child)
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
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Die Frau, links von der Bildmitte platziert, blickt ernst und direkt den Betrachter an. Ihre Haltung ist aufrecht, ihre Kleidung – ein hellblaues Kleid mit offener Brust und einem weißen Innenkleid – wirkt elegant und gleichzeitig schlicht. Ihr Blick vermittelt eine gewisse Würde und möglicherweise auch eine gewisse Melancholie. Ihre Hände sind gefaltet, was eine gewisse Kontrolle und Selbstbeherrschung andeutet.
Der Mann, rechts im Bild, lehnt sich nachdenklich an seinen Arm. Sein Gesichtsausdruck ist nachdenklich, fast wehmütig. Er trägt ein rustikales, ockerfarbenes Gewand, das seine Zugehörigkeit zur wohlhabenden Gesellschaft nahelegt, aber gleichzeitig eine gewisse Nähe zur Natur suggeriert. Die Hand, die auf seinen Ellbogen ruht, verleiht ihm eine entspannte, fast zufällige Haltung. Ein Buch liegt neben ihm auf der Decke, was auf Bildung und intellektuelle Interessen hindeutet.
Zwischen den beiden Erwachsenen liegt ein Kind, das eng an die Decke gepresst ist. Der Fokus liegt auf dem Baby, dessen Darstellung einen gewissen Idealismus vermittelt. Es scheint unbeschwert und unschuldig zu sein, ein Symbol für Hoffnung und die Zukunft. Die Nähe zum Tier – einem kleinen, weißen Hund, der sich eng an das Kind kuschelt – verstärkt diesen Eindruck der Unschuld und Geborgenheit.
Der Hintergrund besteht aus einem dichten Blätterdach, das von einem alten Baum dominiert wird. Ein Hauch von Wolken am Horizont deutet auf einen milden, sonnigen Tag hin. Die Landschaft wirkt ruhig und friedlich, ein geschützter Ort für die Familie.
Subtextuell lässt sich die Darstellung als Ausdruck von bürgerlichem Selbstverständnis und Familienwerten interpretieren. Die ruhige, harmonische Darstellung der Familie in einer natürlichen Umgebung suggeriert eine gewisse Stabilität und Wohlstand. Die Kleidung und die Gegenstände – das Buch, die Decke – unterstreichen den gesellschaftlichen Status der dargestellten Personen. Der Blick der Frau und der nachdenkliche Gesichtsausdruck des Mannes könnten auf die Herausforderungen und Verantwortlichkeiten hinweisen, die mit der Erziehung eines Kindes und dem Unterhalt einer Familie einhergehen. Die Nähe des Kindes zum Hund symbolisiert die Unschuld und die Geborgenheit der Kindheit. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von familiärer Harmonie und gesellschaftlichem Ansehen in einer vergangenen Zeit.