crl-Humuhumu Christian Riese Lassen
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Christian Riese Lassen – crl-Humuhumu
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Die Fische scheinen sich in einer komplexen Choreografie zu bewegen; sie schwimmen umeinander herum, berühren sich fast, ohne jedoch eine klare Hierarchie oder Interaktion zu zeigen. Es entsteht ein Eindruck von Gleichzeitigkeit, als ob mehrere Momente der Bewegung eingefroren wurden und nebeneinander existieren. Die Anordnung wirkt beinahe wie eine Art Tanz oder eine zyklische Wiederholung.
Die Blasen, die in der Szenerie verteilt sind, verstärken den Eindruck einer Unterwasserumgebung, lenken aber auch den Blick des Betrachters und erzeugen ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Sie wirken fast wie Punctuation Marks innerhalb der Komposition.
Es ist auffällig, dass keine klare Perspektive erkennbar ist. Die Fische scheinen auf gleicher Ebene zu schweben, was die räumliche Orientierung erschwert und eine surreale Atmosphäre erzeugt. Die Abwesenheit von Hintergrunddetails verstärkt diesen Effekt noch weiter; der Fokus liegt ausschließlich auf den Fischfiguren und ihren Mustern.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für Gemeinschaft oder auch Individualität interpretiert werden. Die Fische, trotz ihrer unterschiedlichen Musterungen, existieren in einer gemeinsamen Umgebung und bewegen sich im selben Raum. Die Abstraktion der Formen lässt zudem Interpretationsspielraum; die Fische könnten für verschiedene Aspekte des menschlichen Daseins stehen – für Identitäten, Beziehungen oder auch Ängste. Die Dunkelheit des Hintergrunds könnte als Symbol für das Unbekannte oder Unterdrücktes gedeutet werden, während die hellen Muster der Fische Hoffnung oder Individualität repräsentieren. Die Gesamtwirkung ist eine Mischung aus Ruhe und Bewegung, Dunkelheit und Licht, Abstraktion und erkennbaren Formen, was zu einer faszinierenden und vielschichtigen Bildsprache führt.