Gasworks at Sunset Samuel Bough (1822-1878)
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Samuel Bough – Gasworks at Sunset
Ort: Science Museum, London.
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Im Zentrum der Komposition dominiert eine große Gasanlage mit zahlreichen Schornsteinen und Gebäuden. Dicke Rauchschwaden steigen aus den Kaminen auf und verdunkeln den Himmel, was einen Kontrast zum warmen, goldenen Licht am Horizont bildet. Ein komplexes Gerüstwerk überlagert die Anlage, möglicherweise für Wartungsarbeiten oder Reparaturen. Die Architektur der Gebäude wirkt nüchtern und funktional, ohne jegliche dekorative Elemente.
Der Himmel ist von einer düsteren Wolkendecke bedeckt, durch die jedoch vereinzelte Sonnenstrahlen brechen und einen schwachen Schein auf die Szene werfen. Diese Lichteffekte erzeugen eine melancholische Stimmung und verstärken den Eindruck des Verfalls oder der Vergänglichkeit.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft: Grautöne, Brauntöne und Olivgrün dominieren, wobei vereinzelte Akzente in Gelb und Orange durch das Abendlicht gesetzt werden. Der Pinselstrich ist locker und expressiv, was dem Bild eine gewisse Dynamik verleiht.
Subtextuell scheint die Malerei die Ambivalenz des industriellen Fortschritts zu thematisieren. Einerseits wird die technologische Leistungsfähigkeit der Gasanlage durch ihre Größe und Komplexität demonstriert. Andererseits wird auch die Umweltbelastung und die möglicherweise negative Auswirkung auf das Landschaftsbild angedeutet, was sich in den Rauchschwaden und der düsteren Atmosphäre widerspiegelt. Die kleinen menschlichen Figuren im Verhältnis zu den monumentalen Industrieanlagen unterstreichen die Macht des technischen Fortschritts und die potenzielle Entfremdung des Menschen von seiner natürlichen Umgebung. Die Szene könnte als eine Reflexion über die sozialen und ökologischen Folgen der Industrialisierung verstanden werden, eingefangen in einem Moment des Übergangs zwischen Tag und Nacht.