St. Sergius of Radonezh Mikhail Nesterov (1862-1942)
Mikhail Nesterov – St. Sergius of Radonezh
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Maler: Mikhail Nesterov
"Der Ehrwürdige Sergius von Radonesch" ist eines der Gemälde aus dem religiösen Zyklus von Michail Nesterow, der diesem Heiligen gewidmet ist. Der Maler begann 1891 mit der Arbeit an der Leinwand, ohne die anderen Gemälde des Zyklus fertiggestellt zu haben. Trotz der scheinbaren Einfachheit der Komposition dauerte das Malen des Bildes von Sergius von Radonesch mehr als 7 Jahre, und Nesterov stellte das Werk erst 1899 fertig. Die Komposition ist sehr einfach: Die ikonenhafte Figur des Heiligen ist vor einem Hintergrund aus verblassender russischer Herbstnatur abgebildet.
Beschreibung des Gemäldes "Der ehrwürdige Sergius von Radonesch" von Mikhail Nesterov.
"Der Ehrwürdige Sergius von Radonesch" ist eines der Gemälde aus dem religiösen Zyklus von Michail Nesterow, der diesem Heiligen gewidmet ist. Der Maler begann 1891 mit der Arbeit an der Leinwand, ohne die anderen Gemälde des Zyklus fertiggestellt zu haben. Trotz der scheinbaren Einfachheit der Komposition dauerte das Malen des Bildes von Sergius von Radonesch mehr als 7 Jahre, und Nesterov stellte das Werk erst 1899 fertig.
Die Komposition ist sehr einfach: Die ikonenhafte Figur des Heiligen ist vor einem Hintergrund aus verblassender russischer Herbstnatur abgebildet. Aber das ist nur ein erster Eindruck. Das Bild erregt Aufmerksamkeit. Die gleiche Empfindung wird durch das leise Geräusch geweckt, das immer stärker wird und einen zum Anhalten und Lauschen zwingt.
Dank einer gut durchdachten Komposition erklingt das Gemälde sogar. Die ansteigenden Grundrisse übereinander verleihen der Leinwand eine ungewöhnliche Tiefe, und die über ihnen thronende Figur des ehrwürdigen Sergius erhebt sich praktisch über all diese Weiten. Dieser Effekt verleiht der Leinwand eine gewisse Monumentalität. Die Symbolik, mit der der Künstler dem Betrachter seinen ganzen Gefühlsausbruch, der durch das Bild des großen Mannes ausgelöst wurde, vermitteln wollte, wird sofort verstanden.
Nesterov malte auch das Bild des Heiligen Sergius in einer ungewöhnlichen Weise. Der Heilige wird nicht als graubärtiger alter Mann dargestellt. Auf der Leinwand sieht er den Betrachter als ein junger Mann voller Kraft an. Genau so wollte der Künstler Radonezhsky zeigen und damit bekräftigen, dass Heiligkeit keine Frage des Alters, sondern der menschlichen Taten ist.
Das Gemälde "Der ehrwürdige Sergius von Radonesch" unterscheidet sich in gewisser Weise von den anderen Werken des Zyklus, denn es ist seine Apotheose. Und vielleicht ist es deshalb nicht so schlimm, dass man entgegen dem Wunsch des Künstlers nicht alle Bilder des Zyklus zusammen sehen kann. Drei davon befinden sich in der Tretjakow-Galerie, und nur das letzte Gemälde, Der ehrwürdige Sergius von Radonesch, ist im Russischen Museum ausgestellt.
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Der Hintergrund besteht aus einer sanften, hügeligen Landschaft, die in verschiedene Grüntöne gemalt ist. Im Entfernungsbereich erkennen wir einen bewaldeten Hügel, auf dessen Spitze sich einige Gebäude abzeichnen, die an eine kleine Siedlung erinnern. Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch das Gelände und führt in die Ferne. Die Farbgebung des Hintergrunds ist gedämpft und eher monochrom, was die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur lenkt.
Die Komposition ist ruhig und ausbalanciert. Die Figur ist zentral platziert, was ihre Bedeutung unterstreicht. Die leicht diagonal verlaufende Anordnung des Geländes verleiht der Darstellung eine gewisse Dynamik, ohne die Gesamtwirkung der Ruhe zu stören.
Die Darstellung erweckt den Eindruck einer Einsamkeit und Kontemplation. Der Wanderstab deutet auf eine Reise hin, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Die Landschaft, obwohl schön, wirkt menschenleer und betont die Isolation des Individuums. Der Heiligenschein und die Robe verweisen auf eine spirituelle Bedeutung; die Figur scheint eine höhere Macht zu repräsentieren, eine Verbindung zwischen Mensch und Himmel.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Heiligen oder eines spirituellen Führers handelt, der auf einer Pilgerreise oder in der Meditation ist. Die Landschaft könnte für die Herausforderungen und Prüfungen stehen, denen der Einzelne auf seinem Lebensweg begegnet, während der Heiligenschein Hoffnung und göttlichen Beistand symbolisiert. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von innerer Stärke und spiritueller Ausrichtung, trotz der Einsamkeit und der Weite der Umgebung.