Battle scene (Francesco Monti) Brescianino delle Battaglie (1646-1703)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Brescianino delle Battaglie – Battle scene
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund entfaltet sich ein Tumult aus kämpfenden Figuren. Reiter in prächtigen Gewändern stürmen vorwärts, ihre Pferde sind aufgewühlt und zeigen Anzeichen von Angst und Anspannung. Zu Fuß kämpfende Soldaten ringen miteinander, einige fallen zu Boden, während andere versuchen, sich zu verteidigen oder anzugreifen. Die Körperlichkeit der dargestellten Personen ist betont; die Darstellung der Muskeln, der Waffen und der Kampfgesten verleiht der Szene eine rohe Realität.
Ein zentraler Punkt der Komposition bildet eine Figur, die aufrecht steht und eine Fahne emporhält. Er scheint inmitten des Schlachtgetümmels unberührt zu sein, möglicherweise ein Anführer oder ein Symbol für Hoffnung und Widerstand. Die Fahne selbst ist schwer zu erkennen, aber ihre Präsenz deutet auf einen Kampf um Ideale oder Territorium hin.
Die Tiefe der Szene wird durch die Staffelung der Figuren erzeugt. Im Hintergrund sind weitere Truppenformationen erkennbar, die sich in einer Art Nebel oder Dunst verlieren. Dies verstärkt den Eindruck von Weite und Intensität des Konflikts. Auch hier werden Pferde dargestellt, die möglicherweise eine Flucht oder einen Rückzug darstellen.
Die Komposition ist asymmetrisch, was dem Betrachter ein Gefühl der Unruhe und Spannung vermittelt. Es gibt keine klare Ordnung oder Symmetrie, sondern vielmehr ein chaotisches Durcheinander von Bewegung und Gewalt. Die Beleuchtung ist ungleichmäßig; einige Bereiche sind hell erleuchtet, während andere im Schatten liegen, was die Dramatik der Szene noch verstärkt.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie für die Vergänglichkeit des Ruhms oder die Sinnlosigkeit des Krieges interpretiert werden. Der Kontrast zwischen den prächtigen Gewändern einiger Kämpfer und dem Elend der Gefallenen deutet auf eine Kritik an der sozialen Ungleichheit und den Opfern, die Kriege fordern. Die zentrale Figur mit der Fahne könnte als Symbol für die Illusion von Macht oder Führung interpretiert werden, während das Chaos um sie herum die Fragilität dieser Position unterstreicht. Insgesamt hinterlässt die Darstellung einen Eindruck von Zerstörung, Leid und dem unaufhaltsamen Lauf der Geschichte.