King Louis XIV (1638-1715) as a child with Philippe I Duke of Orleans (1640-1701) Charles Beaubrun (1604-1692)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Charles Beaubrun – King Louis XIV (1638-1715) as a child with Philippe I Duke of Orleans (1640-1701)
Ort: Fundacion Yannick y Ben Jakober
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der zweite Junge, rechts sitzend, blickt direkt in die Bildfläche. Sein Gesichtsausdruck ist etwas zurückhaltender, fast melancholisch. Er trägt ein Gewand in hellen Farbtönen mit goldenen Verzierungen, was auf seinen privilegierten Status hindeutet. Die Beleuchtung fällt stärker auf ihn, wodurch er optisch hervorgehoben wird.
Die beiden Jungen sitzen auf verzierten Stühlen vor einem dunklen Hintergrund, der die Figuren hervorhebt und eine gewisse Tiefe schafft. Der Raum wirkt beengt, fast wie ein privates Kabinett oder eine Loge. Die Komposition ist symmetrisch aufgebaut, was einen Eindruck von Ordnung und Harmonie vermittelt.
Die Taube, das zentrale Element in den Händen des linken Jungen, symbolisiert Frieden, Reinheit und Unschuld – Attribute, die dem jungen Protagonisten zugeschrieben werden sollen. Es könnte sich auch um eine Anspielung auf göttliche Führung oder königliche Bestimmung handeln. Die Nähe der beiden Jungen zueinander deutet auf eine enge Beziehung hin, möglicherweise eine Art Schutzherrschaft oder Mentorenschaft. Der Kontrast in ihren Gewändern und Gesichtsausdrücken lässt vermuten, dass sie unterschiedliche Rollen spielen oder unterschiedliche Persönlichkeiten verkörpern.
Die Malweise ist geprägt von einer gewissen Detailtreue, insbesondere bei der Darstellung der Stoffe und des Schmucks. Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend, was dem Gesamtbild eine feierliche und würdevolle Note verleiht. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck eines sorgfältig inszenierten Portraits, das die Jugend und Unschuld seiner Protagonisten hervorheben und gleichzeitig auf ihre zukünftige Bedeutung hinweisen will. Es ist ein Dokument der Macht und des Anspruchs einer herrschenden Familie.