Holy Family Pieter Coecke Van Aelst (1501-1550)
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Pieter Coecke Van Aelst – Holy Family
Ort: Museums of Leuven, Leuven (Museums of Louvain).
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Die Komposition wirkt statisch und betont die Hierarchie innerhalb der Familie. Der ältere Mann nimmt durch seine Position und sein Erscheinungsbild eine dominante Rolle ein. Die Frau strahlt eine mütterliche Zärtlichkeit aus, doch ihr Blick ist von einer gewissen Melancholie geprägt. Das Kind verkörpert Unschuld und Neugierde, während es sich nach Unabhängigkeit sehnt.
Im oberen Bildbereich befindet sich ein Engel, der in Bewegung zu sein scheint, er streckt eine Hand aus, als wolle er etwas reichen oder zeigen. Er ist durch das Licht stärker hervorgehoben, was ihm eine symbolische Bedeutung verleihen könnte – vielleicht als Vermittler göttlicher Gnade oder als Zeuge des Geschehens.
Auf dem Boden vor der Familie liegen Früchte verstreut: Äpfel und Beeren. Diese Elemente könnten auf die biblische Geschichte von Adam und Eva anspielen, wobei die Früchte sowohl für Versuchung als auch für Sündhaftigkeit stehen können. Die Verteilung der Früchte wirkt zufällig, was einen Kontrast zur Ordnung und Formalität der Figuren darstellt.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Dramatik des Bildes und lenkt die Aufmerksamkeit auf die dargestellten Personen. Die Farbgebung ist warm gehalten, wobei Rot- und Brauntöne dominieren. Diese Farben unterstreichen die Ernsthaftigkeit der Szene und verleihen den Figuren eine gewisse Würde. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer tiefgründigen religiösen Andacht, die von familiären Beziehungen und menschlichen Sehnsüchten geprägt ist.