Jesphthahs Daughter Giuseppe Bazzani (1690-1769)
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Giuseppe Bazzani – Jesphthahs Daughter
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
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Neben ihr steht ein Mann in blauem Gewand, dessen Gesichtsausdruck ebenfalls von Kummer und Sorge gezeichnet ist. Er legt eine Hand auf die Schulter der jungen Frau, ein Versuch, Trost zu spenden oder vielleicht auch, ihre Bewegung einzuschränken. Ein weiterer Mann, vermutlich der Vater des Mädchens, steht in der Bildmitte. Seine Gestik ist dramatisch; er streckt seine Arme aus, als ob er verzweifelt versuchen würde, das Unvermeidliche aufzuhalten. Sein Gesichtsausdruck offenbart eine Mischung aus Schmerz und Resignation.
Ein Reiter, ebenfalls in prächtiger Kleidung, befindet sich am rechten Bildrand. Er scheint Teil des Geschehens zu sein, doch seine Position deutet auch auf Distanz hin – er ist ein Beobachter, ein Teilnehmer an einem tragischen Ritual. Das Pferd, das er reitet, wirkt ruhig und beherrscht im Kontrast zu der emotionalen Aufruhr der Figuren.
Die Farbgebung ist von warmen Tönen dominiert, insbesondere Rot- und Orangetöne, die die Intensität des Dramas unterstreichen. Die dunkleren Bereiche im Hintergrund verstärken den Eindruck von Tiefe und Schwere. Das Licht fällt dramatisch auf die Gesichter der Hauptfiguren, wodurch ihre Emotionen besonders hervorgehoben werden.
Die Komposition ist dynamisch und bewegt. Die Figuren sind in einer komplexen Anordnung platziert, die das Gefühl von Bewegung und Spannung erzeugt. Es entsteht ein Eindruck von einem Moment, der sich zwischen Resignation und verzweifeltem Protest abspielt. Der Blick des Betrachters wird durch die Gestik und die Blicke der Figuren gelenkt, wodurch eine unmittelbare Verbindung zu dem dargestellten Leid hergestellt wird. Die Szene suggeriert einen rituellen Akt, dessen genaue Natur im Dunkeln bleibt, aber dessen Tragweite für alle Beteiligten von immenser Bedeutung ist. Es liegt ein Hauch von Fatalismus in der Luft; die Figuren scheinen sich einem unausweichlichen Schicksal zu beugen.