Pass – Storm # 96 (pass. Storm) Roerich N.K. (Part 4)
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Roerich N.K. – Pass - Storm # 96 (pass. Storm)
Ort: Nicholas Roerich Museum of the United States. New York
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Die Komposition wirkt monumental. Die Bergkette füllt fast das gesamte Bildformat aus und erzeugt ein Gefühl von Erhabenheit und Unbezwingbarkeit. Die Darstellung der Berge ist nicht naturalistisch; stattdessen werden sie durch geometrische Formen und vereinfachte Linien charakterisiert, was eine gewisse Abstraktion suggeriert. Die scharfen Kanten und die unregelmäßige Oberfläche der Felsen verleihen ihnen eine fast bedrohliche Ausstrahlung.
Im Vordergrund sind drei kleine menschliche Figuren erkennbar. Ihre geringe Größe im Verhältnis zur Landschaft unterstreicht die Macht der Natur und die Relativität des Menschen in ihrer Weite. Sie wirken verloren und klein, was ein Gefühl von Isolation und vielleicht auch Ehrfurcht hervorruft. Die Figuren sind nur schematisch dargestellt, wodurch ihre Individualität verschwindet und sie zu Symbolen für die Menschheit im Angesicht der Natur werden.
Die Farbpalette trägt zur Stimmung des Werkes bei. Das warme Braun des Hintergrunds erzeugt eine Atmosphäre von Wärme und Behaglichkeit, während das Violett der Berge eine gewisse Melancholie und Distanz vermittelt. Die Kontraste zwischen den Farben verstärken die Dramatik der Szene.
Es lässt sich interpretieren, dass dieses Werk nicht nur eine Darstellung einer Berglandschaft ist, sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis des Menschen zur Natur. Es könnte als Metapher für die Herausforderungen und Hindernisse im Leben verstanden werden, die überwunden werden müssen. Die kleinen Figuren stehen symbolisch für den Einzelnen, der sich seinen Ängsten und Schwierigkeiten stellen muss. Das Werk vermittelt ein Gefühl von Ehrfurcht vor der Natur, aber auch eine gewisse Melancholie über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens.