Kuluta # 188 Roerich N.K. (Part 4)
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Roerich N.K. – Kuluta # 188
Ort: National Gallery for foreign art, Sofia (Национална галерия за чуждестранно изкуство).
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Der Künstler hat die Berge nicht naturalistisch wiedergegeben; stattdessen scheinen sie aus geometrischen Formen aufgebaut zu sein – scharfe Winkel und klare Linien prägen ihre Konturen. Die Schneeflächen sind ebenfalls stilisiert, mit breiten Pinselstrichen und einer reduzierten Farbpalette dargestellt. Ein gewisser Kubismus scheint hier anzudeuten, obwohl die Darstellung nicht vollständig in diese Richtung tendiert.
Der Vordergrund besteht aus einem schrägen, braunen Hang, der sich fast wie eine Bühne vor die Bergkulisse spannt. Dieser Hang ist mit erdigen Farbtönen gemalt und wirkt durch seine Einfachheit fast abstrakt. Die Komposition lenkt den Blick unmittelbar auf die majestätischen Berge im Hintergrund.
Die Farbgebung trägt wesentlich zur Stimmung des Werkes bei. Das Blau des Himmels vermittelt eine gewisse Distanz und Erhabenheit, während das Braun des Vordergrunds eine Erdverbundenheit suggeriert. Der Kontrast zwischen diesen Farben verstärkt die monumentale Wirkung der Berglandschaft.
Es liegt ein Gefühl von Stille und Ewigkeit über dem Bild. Die vereinfachte Darstellung der Natur lässt sie fast wie eine Idee erscheinen, eine Verkörperung von Größe und Beständigkeit. Man könnte vermuten, dass es um das Verhältnis des Menschen zur Natur geht – um die Ehrfurcht, die er angesichts ihrer unbezwingbaren Kraft empfindet. Der Hang im Vordergrund könnte als Metapher für die menschliche Existenz interpretiert werden, klein und vergänglich vor dem Hintergrund der zeitlosen Berge. Die Abstraktion der Formen deutet auf eine Suche nach den grundlegenden Elementen der Natur hin, jenseits des bloßen Erscheinungsbildes.