The Himalayas # 71 The birth of the clouds Roerich N.K. (Part 4)
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Roerich N.K. – The Himalayas # 71 The birth of the clouds
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
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Die Wolken selbst sind keine fließenden, organischen Gebilde, sondern werden durch klare, geometrische Formen definiert. Sie wirken fast wie abstrakte Landformen, die sich aus der blauen Fläche erheben. Die Farbgebung variiert von einem hellen Weiß über Gelb- und Grautöne bis hin zu dunkleren Blautönen, was eine gewisse Tiefe und Komplexität suggeriert.
Der untere Teil des Bildes ist in einen warmen Braunton getaucht, der die Wolken optisch vom Hintergrund abhebt und gleichzeitig eine erdverbundene Atmosphäre schafft. Dieser Bereich wirkt weniger definiert und eher als eine diffuse Fläche, aus der die Wolken zu entstehen scheinen – ein Eindruck von Entstehung oder Geburt wird vermittelt.
Die Komposition ist asymmetrisch und dynamisch. Die Wolken sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern konzentrieren sich in bestimmten Bereichen, was einen Bewegungseffekt erzeugt. Es entsteht der Eindruck einer stetigen Veränderung und Transformation.
Subtextuell könnte die Arbeit als eine Reflexion über die Natur des Seins interpretiert werden. Die fragmentierte Darstellung und die ungewöhnliche Farbgebung deuten auf eine Auflösung traditioneller Vorstellungen von Landschaft hin. Der Titel, der von der Entstehung von Wolken spricht, verstärkt diesen Eindruck noch weiter. Es scheint, als ob der Künstler nicht nur das beobachtete Phänomen abbilden wollte, sondern auch dessen zugrunde liegende Prozesse und Kräfte erfassen wollte – die Formung des Himmels, die Geburt neuer Elemente aus dem Nichts. Die Reduktion auf geometrische Formen könnte eine Abstraktion von der Realität darstellen, ein Versuch, die Essenz eines Moments einzufangen.