Departing for the War Konstantin Savitsky (1844-1905)
Konstantin Savitsky – Departing for the War
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Bild aus anderem Album: de.gallerix.ru/s/2037947957/N/152322387/
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Maler: Konstantin Savitsky
Ort: State Russian Museum, St. Petersburg (Государственный Русский Музей).
Der Künstler Savitsky war ein sehr prominenter Vertreter der Association of Traveling Art Exhibitions. Das berühmte Gemälde At War (Im Krieg) ist von seinem Inhalt her mehr als ernst. Es wurde nur ein Jahrzehnt nach dem brutalen und schweren russisch-türkischen Krieg gemalt. Und die Erinnerung an diese schrecklichen Ereignisse, Verluste und Schwierigkeiten war in den Herzen der Menschen noch lebendig.
Beschreibung des Gemäldes "Im Krieg" von Konstantin Sawizkij.
Der Künstler Savitsky war ein sehr prominenter Vertreter der Association of Traveling Art Exhibitions. Das berühmte Gemälde At War (Im Krieg) ist von seinem Inhalt her mehr als ernst. Es wurde nur ein Jahrzehnt nach dem brutalen und schweren russisch-türkischen Krieg gemalt. Und die Erinnerung an diese schrecklichen Ereignisse, Verluste und Schwierigkeiten war in den Herzen der Menschen noch lebendig. Der Krieg hat in vielen Familien schmerzhafte Spuren hinterlassen. Und zu all diesen Ereignissen Savitsky und widmete sein Bild.
Die Handlung basiert auf einem antimilitaristischen Werk. Der Krieg ist ein großer Kummer, der die Erfahrungen der auf dem Gemälde dargestellten Personen offenbart. Man kann sehen, dass die Menschen in mehrere Gruppen aufgeteilt sind, die jeweils eine andere Stimmung zum Ausdruck bringen. Und im Allgemeinen ist ein Gefühl zu spüren - Verzweiflung. Die traurig gebeugten Rücken der Frauen, die fröhlich tanzenden jungen Rekruten liegen sehr dicht beieinander. Auch Soldaten, die in ihrem Leben viel gesehen haben, werden hier mit ernstem Blick und unruhiger Spannung porträtiert. Ein Zug steht bereits auf dem Bahnsteig, und die Gendarmen, die neben ihnen stehen, scheinen mit ihren drohenden Blicken zu bestätigen, dass der Abschied von ihren Verwandten bereits unausweichlich ist.
Trotz der unterschiedlichen Charaktere und Stimmungen der Menschen, die auf der gleichen Leinwand abgebildet sind, wirkt das Bild einheitlich. Die Komposition scheint sie zu vereinen und so die ernste und düstere Stimmung der Gesellschaft zu verstärken. Man spürt eine gewisse spirituelle Verbindung zwischen den dargestellten Personen. Jeder auf seine Weise, aber gemeinsam sind sie durch ein großes Unglück verbunden - den Krieg.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Russland, 2020-2025.
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Die Komposition ist dynamisch und zeigt eine Mischung aus Emotionen. Soldaten, gekleidet in Uniformen und mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Besorgnis im Blick, steigen in die Lokomotive ein. Frauen und Kinder, in traditioneller Tracht gekleidet, versammeln sich am Bahnsteig. Die Kleidung, insbesondere die farbenfrohen Röcke und Kopftücher der Frauen, deutet auf eine ländliche Herkunft hin.
Besonders auffällig ist die Darstellung der Abschiedsszenen. Ein Mann umarmt verzweifelt eine Frau, während eine andere Frau weint und sich an einem Soldaten festklammert. Diese Gesten vermitteln ein starkes Gefühl von Verlust und Trauer, das die Freude über den Abschied überschattet. Ein Kind, das sich an die Beine des Soldaten klammert, verstärkt die Tragik der Situation zusätzlich.
Die Farbpalette ist gedämpft, mit vorherrschenden Grautönen und Brauntönen, die die Atmosphäre der Schwere und des Abschieds unterstreichen. Akzente in Rot und Gelb, beispielsweise in der Tracht der Frauen oder in den Lichtern des Bahnhofs, lenken den Blick des Betrachters und schaffen einen gewissen Kontrast.
Der Künstler hat hier nicht nur eine Momentaufnahme eines Abschieds festgehalten, sondern auch die sozialen und emotionalen Auswirkungen des Krieges auf eine Gemeinschaft dargestellt. Die Darstellung der einfachen Leute, die Abschied nehmen, kontrastiert stark mit der formalen Uniformität der Soldaten und unterstreicht die persönlichen Kosten des Krieges. Es entsteht ein Eindruck von Verlust, Unsicherheit und der Zerrissenheit zwischen familiärer Bindung und der Verpflichtung, in den Krieg zu ziehen. Die Szene vermittelt somit eine melancholische Stimmung und eine tiefe Reflexion über die menschlichen Leiden, die mit Krieg verbunden sind.