Rica his daughter 1894 Frederick Goodall (1822-1904)
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Frederick Goodall – Rica his daughter 1894
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Die Darstellung der Frau ist geprägt von einem zarten, fast melancholischen Ausdruck. Ihre Haut wirkt blass, was durch das helle Blau ihres Kleides noch verstärkt wird. Das Kleid selbst ist ein typisches Beispiel für die Mode des späten 19. Jahrhunderts: Es besteht aus einer hellblauen Stoffbasis mit aufwändigen Rüschen und Bändern an Ärmeln und Ausschnitt. Die zarten Spitzenbesätze am Saum der Ärmel verleihen dem Ensemble eine zusätzliche Eleganz. Ein kleines blaues Band ist in ihrem Haar gebunden, was die Farbharmonie des Gesamtbildes unterstreicht.
Im Vordergrund hält sie einen kleinen Zweig mit blühenden Blüten – vermutlich Kirschblüten. Diese Geste könnte als Symbol für Jugend, Schönheit und Vergänglichkeit interpretiert werden. Die Blüten stehen im Kontrast zur eher kühlen Farbwahl des Kleides und der Umgebung, wodurch sie zusätzlich hervorgehoben werden.
Der Hintergrund ist unscharf gehalten und besteht aus warmen Brauntönen. Dies lenkt den Fokus vollständig auf die dargestellte Frau und verstärkt den Eindruck einer intimen Momentaufnahme. Die Malweise ist durch weiche Übergänge und eine feine Pinseltechnik gekennzeichnet, was dem Bild eine gewisse Sanftheit verleiht.
Es liegt nahe zu vermuten, dass es sich um ein Porträt einer jungen Frau aus der bürgerlichen Schicht handelt. Der sorgfältige Umgang mit Details in Bezug auf Kleidung und Haltung deutet auf einen gewissen gesellschaftlichen Status hin. Die ruhige Ausstrahlung und die direkte Blickrichtung lassen zudem den Eindruck entstehen, dass die dargestellte Person Selbstbewusstsein und innere Ruhe ausstrahlt. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Anmut, Zartheit und einer stillen Melancholie.