Mercury Confiding the Child Bacchus to the Nymphs on Nysa Carl Marcus Tuscher (1705-1751)
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Carl Marcus Tuscher – Mercury Confiding the Child Bacchus to the Nymphs on Nysa
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Im Mittelpunkt steht eine männliche Gestalt, offensichtlich Hermes, erkennbar an seinem Phrygischen Hut und dem Stab, dem Caduceus, den er in der Hand hält. Er neigt sich über eine junge männliche Person, die in den Armen einer Frau gehalten wird. Letztere, wahrscheinlich eine Nymphe, berührt das Kind sanft, während sie den Blick auf Hermes richtet. Das Kind, offensichtlich Bacchus in jungem Alter, scheint ruhig und unbeteiligt zu sein.
Die Komposition ist dynamisch. Eine weitere Nymphe, mit einem Bündel Weinlaub geschmückt, steht im Hintergrund und blickt auf die Szene. Ein weiterer Mann, vermutlich ebenfalls ein Gott, steht abseits, sein Gesicht teilweise im Schatten verborgen, und scheint die Geschehnisse aufmerksam zu verfolgen. Ein weiteres weibliches Wesen, liegend am Boden, scheint in einen Zustand der Trunkenheit oder Kontemplation versunken.
Die Farbgebung ist warm und reichhaltig, mit einem Kontrast zwischen den hellen Hauttönen der Figuren und dem dunklen, grünen Hintergrund des Waldes. Das Licht fällt dramatisch auf die zentralen Figuren, wodurch sie stärker hervorgehoben werden.
Die Szene legt nahe, dass Hermes, der Götterbote, das Kind Bacchus in die Obhut der Nymphen auf dem Nysa-Berg gibt. Die Nymphen scheinen ihn willkommen zu heißen und ihm Schutz zu gewähren. Der Hintergrund, die üppige Natur und die Anwesenheit von Weinlaub, deuten auf die Verbindung zu Dionysos, dem griechischen Gott des Weins und der Fruchtbarkeit, hin.
Subtextuell könnte die Szene die Übergabe der Verantwortung für die Zukunft von Bacchus symbolisieren. Hermes, der Vermittler zwischen den Welten, übergibt ihn an die Nymphen, die für die Pflege und Erziehung des jungen Gottes zuständig sind. Die Darstellung der Nymphen, die Bacchus liebevoll in den Armen halten, suggeriert eine schützende und mütterliche Umgebung. Der abstehende Gott könnte für die Überwachung oder das Schicksal des Kindes stehen. Die liegende Nymphe könnte die Auswirkungen des Weins und die Unberechenbarkeit des Lebens symbolisieren. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl der Hoffnung, des Schutzes und der Verheißung für die Zukunft des jungen Bacchus.