Avigdor Arikha 065 Avigdor Arikha
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Avigdor Arikha – Avigdor Arikha 065
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Die Frau trägt eine auffällige Frisur, die mit schnellen, vertikalen Strichen erfasst wurde und einen starken Kontrast zum hellen Hintergrund bildet. Ihr Gesicht wirkt melancholisch, vielleicht sogar nachdenklich; der Blick ist in Richtung des Betrachters gerichtet, aber ohne direkte Konfrontation. Ein feiner Schmuck um den Hals deutet auf eine gewisse Eleganz hin, wird jedoch durch die grobe Ausführung der Zeichnung relativiert.
Die Darstellung des Oberkörpers ist besonders bemerkenswert. Die Brustpartie wird mit breiten, unregelmäßigen Pinselstrichen angedeutet, was eine gewisse Sinnlichkeit und Verletzlichkeit suggeriert. Die Kleidung scheint locker zu sitzen, die Falten werden durch schnelle, fließende Linien erfasst, die Bewegung und Leichtigkeit vermitteln.
Es entsteht der Eindruck einer Momentaufnahme, einer flüchtigen Beobachtung. Die Zeichnung wirkt spontan und ungestüm, als sei sie in Eile entstanden. Die fehlende Detailtreue verstärkt den Ausdruck von Emotionen und lässt Raum für Interpretationen.
Subtextuell könnte die Arbeit eine Auseinandersetzung mit der weiblichen Identität, der Vergänglichkeit von Schönheit oder dem Verhältnis von Form und Gefühl darstellen. Die Reduktion auf das Wesentliche und die expressive Linienführung verleihen der Zeichnung eine tiefe emotionale Resonanz. Die Künstlerin/der Künstler scheint weniger an einer realistischen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls, einer Stimmung.