Avigdor Arikha 165 Avigdor Arikha
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Avigdor Arikha – Avigdor Arikha 165
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Die Bildfläche ist durch scharfe, geometrische Linien und unregelmäßige Flächen unterteilt. Diese Zäsurierung erzeugt ein Gefühl der Zerrissenheit und des Unvollständigen. Es scheint, als ob die Elemente nicht miteinander verschmelzen, sondern in einem ständigen Zustand der Spannung zueinander stehen. Die Konturen sind oft undeutlich, verschwommen, was eine gewisse Instabilität suggeriert.
Es lässt sich keine eindeutige gegenständliche Darstellung identifizieren. Vielmehr entsteht der Eindruck einer inneren Landschaft, die von Konflikten und emotionaler Turbulenz geprägt ist. Die Farbintensität und die fragmentarische Anordnung könnten als Ausdruck von Trauma oder Verlust interpretiert werden. Das Rot-Orange könnte für Leidenschaft, Wut oder auch für eine verzweifelte Suche nach Wärme stehen, während die dunklen Töne das Gefühl der Hoffnungslosigkeit verstärken.
Die Malweise selbst trägt zur Wirkung des Werkes bei. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken oft kraftvoll und impulsiv gesetzt. Es entsteht der Eindruck eines schnellen, fast fieberhaften Schaffensprozesses. Diese Spontaneität verleiht dem Bild eine unmittelbare Authentizität und lässt den Betrachter an der emotionalen Verfassung des Künstlers teilhaben.
Die Komposition wirkt wie ein Abbild einer zerrissenen Erinnerung oder eines fragmentierten Gedankens – ein Versuch, etwas Unfassbares zu greifen und auf die Leinwand zu bannen. Die fehlende Klarheit und die dynamische Farbgebung laden den Betrachter dazu ein, seine eigene Interpretation in das Werk einzubringen und sich mit seinen eigenen emotionalen Erfahrungen auseinanderzusetzen.