CA4PQ74X Avigdor Arikha
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Avigdor Arikha – CA4PQ74X
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Rechts der Wand erstreckt sich ein dichter Garten, dessen Vegetation in leuchtenden Gelb- und Grüntönen gemalt ist. Die Darstellung ist impressionistisch; einzelne Blätter und Zweige sind nicht klar definiert, sondern verschwimmen zu einer lebendigen Masse. Ein dunklerer, fast schwarzer Baumkrone schließt das Bild oben ab und bildet einen Kontrapunkt zur Helligkeit des Gartens. Die Farbgebung hier wirkt intensiver und dynamischer als die der Wandfläche.
Die Komposition erzeugt eine Spannung zwischen den beiden Bereichen: die kühle Distanz der architektonischen Struktur steht im Gegensatz zur organischen Lebendigkeit des Gartens. Diese Gegenüberstellung könnte als Metapher für das Verhältnis von Mensch und Natur, oder auch für die Dichotomie von Ordnung und Chaos interpretiert werden. Die fragmentarische Darstellung lässt den Betrachter mit offenen Fragen zurück; der Kontext, aus dem diese Ansicht hervorgeht, bleibt verborgen. Die Abwesenheit einer menschlichen Figur verstärkt diesen Eindruck der Isolation und des Rätselhaften. Es entsteht ein Gefühl von flüchtiger Beobachtung, als ob man einen Moment in einem größeren Ganzen einfängt. Die Malweise deutet auf eine subjektive Wahrnehmung hin; es ist weniger eine realistische Darstellung als vielmehr eine Wiedergabe eines persönlichen Eindrucks.