Avigdor Arikha 058 Avigdor Arikha
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Avigdor Arikha – Avigdor Arikha 058
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Die Gesichtszüge sind stark betont, die Falten tief ausgeprägt, was auf ein bewegtes Leben hindeutet. Das Haar ist wild und ungepflegt dargestellt, ebenso die Kleidung, die lose um den Körper fällt. Die Hände ruhen ineinander oder halten etwas fest – es ist schwer zu erkennen, was genau dies sein könnte, aber sie tragen zur insgesamt angespannten Atmosphäre bei.
Die Komposition wirkt beengend; der Mann füllt fast das gesamte Bildformat aus. Der Hintergrund ist nur schematisch angedeutet und verschwimmt im Dunkel, wodurch die Figur noch stärker in den Vordergrund tritt. Die Lichtführung ist dramatisch: ein helles Licht fällt von oben auf das Gesicht des Mannes, während der Rest des Körpers in Schatten liegt. Dies verstärkt den Eindruck von Kontrast und betont die emotionale Tiefe des Porträts.
Die Zeichnung scheint nicht primär eine realistische Abbildung zu sein, sondern vielmehr versucht sie, einen Zustand innerer Verfassung einzufangen – vielleicht ein Gefühl der Isolation, der Reflexion oder der Melancholie. Die grobe Technik lässt vermuten, dass es sich um eine Studie handelt, eine Momentaufnahme eines Gefühls, die mit großer Intensität und direkter Handschrift festgehalten wurde. Es könnte sich auch um eine Auseinandersetzung mit dem Alter, der Vergänglichkeit und den Spuren des Lebens handeln, die auf dem Gesicht des Mannes sichtbar sind. Die Direktheit des Blicks suggeriert zudem eine Konfrontation – sowohl des Porträtierten mit sich selbst als auch des Betrachters mit dieser Darstellung.