The Battle of Pharsalus and the Death of Pompey * Apollonio di Giovanni (1414-1465)
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Apollonio di Giovanni (Workshop) – The Battle of Pharsalus and the Death of Pompey
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Im Vordergrund tobt die eigentliche Schlacht. Reiter kämpfen mit Lanzen und Schwertern, Pferde sind aufgewühlt und stürmen durch das Chaos. Die Figuren sind dicht gedrängt, ihre Körper in angespannter Bewegung dargestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt hier auf der Darstellung von Gewalt: Schwerter treffen aufeinander, Pferde fallen zu Boden, und die Gesichter der Kämpfer spiegeln Anstrengung und Entschlossenheit wider. Ein zentraler Punkt ist eine Figur, die offenbar gerade fällt oder bereits gefallen ist; sie wird von anderen Reitern umgeben, was den dramatischen Höhepunkt des Augenblicks unterstreicht.
Hintergrundlich erstreckt sich ein Hafen mit zahlreichen Schiffen, einige davon geschmückt und möglicherweise für den Transport von Truppen oder Versorgungsgütern bestimmt. Die Architektur im Hintergrund – eine Stadtmauer mit Türmen und Gebäude – deutet auf einen strategisch wichtigen Ort hin, der umkämpft wird. Die Farbgebung ist insgesamt warm gehalten, dominiert von Rottönen, Goldgelb und Brauntönen, die die Intensität des Kampfes verstärken. Ein blassblauer Himmel bildet einen Kontrast zu den warmen Farben im Vordergrund und gibt dem Bild eine gewisse Tiefe.
Die Darstellung wirkt trotz der Detailgenauigkeit in den Figuren und Pferden etwas formalisiert und wenig realistisch. Die Proportionen sind nicht immer korrekt, was auf eine eher erzählerische als auf eine naturalistische Absicht hindeutet. Es scheint weniger um die genaue Wiedergabe eines historischen Ereignisses zu gehen, sondern vielmehr darum, die Dramatik und den Heldentum einer Schlacht zu veranschaulichen.
Ein möglicher Subtext könnte in der Darstellung des Chaos und der Zerstörung liegen, die mit Krieg einhergehen. Die vielen fallenden Pferde und die verzweifelten Gesichter der Kämpfer erinnern an die menschlichen Kosten von Konflikten. Gleichzeitig wird aber auch eine gewisse Ordnung durch die Anwesenheit der Schiffe und der Stadtmauer suggeriert – ein Hinweis darauf, dass trotz des Chaos eine Struktur und ein Ziel vorhanden sind. Die zentrale Figur, die zu Boden fällt, könnte als Allegorie für den Untergang eines mächtigen Mannes interpretiert werden, dessen Ende den Ausgang der Schlacht entscheidend beeinflusst. Die goldene Farbgebung in einigen Bereichen könnte auf Reichtum oder Macht hindeuten, die im Kampf umstritten sind.