Abbot Suger has the St. Denis Abbey rebuilt * Justus van Egmont (1601-1674)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Justus van Egmont (attr) – Abbot Suger has the St. Denis Abbey rebuilt
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hinter diesen arbeitenden Figuren erhebt sich eine Gruppe von Männern in abgewiesener Kleidung. Einer von ihnen, offenbar ein älterer Mann, hält ein Schriftstück oder einen Bauplan in der Hand und scheint die Arbeiten zu inspizieren. Eine weitere Figur, vermutlich eine hochrangige Person aufgrund ihrer Robe und des Wappens an ihrem Gewand, gestikuliert und scheint Anweisungen zu geben. Ein dritter Mann steht etwas abseits, beobachtet das Geschehen und wirkt nachdenklich.
Der Hintergrund ist von einer sich aufklärenden Landschaft dominiert, in der sich ein Bauwerk mit mehreren Geschossen erhebt. Die Fassade des Gebäudes ist noch unvollendet, was den Eindruck eines laufenden Bauprozesses verstärkt. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet die arbeitende Gruppe im Vordergrund, wodurch eine gewisse Dramatik entsteht.
Die Komposition suggeriert eine Hierarchie: Die körperliche Arbeit wird durch die Anwesenheit der Arbeiter dargestellt, während die intellektuelle Planung und die Leitung durch die Figuren in den Roben repräsentiert werden. Es scheint ein Spannungsfeld zwischen dem physischen Einsatz und der geistigen Konzeption des Bauvorhabens zu bestehen.
Die Darstellung könnte als Allegorie für den Fortschritt oder die Erneuerung verstanden werden, wobei die körperliche Anstrengung und die intellektuelle Planung untrennbar miteinander verbunden sind. Die Wappen auf der Robe deuten auf eine Verbindung zu einer bestimmten Herrschafts- oder Glaubensgemeinschaft hin, was die Bedeutung des Bauvorhabens über das rein Praktische hinaus erweitert. Es entsteht ein Eindruck von Ehrfurcht und dem Streben nach etwas Größerem als das Individuum.