CAOHAFOL Godofredo Ortega Munoz
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Godofredo Ortega Munoz – CAOHAFOL
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Die terrassierten Felder erzeugen eine geometrische Struktur, die den natürlichen Verlauf des Geländes überlagert. Die Mauern, die diese Terrassen begrenzen, wirken fast wie architektonische Elemente in der Landschaft, und suggerieren eine lange Geschichte menschlicher Eingriffe und Bearbeitung. Ihre repetitiven Muster aus kleinen, dicht angeordneten Steinen erzeugen ein rhythmisches Element, das den Blick des Betrachters lenkt.
Die Komposition ist durch eine gewisse Abstraktion gekennzeichnet; die Details sind reduziert und die Perspektive vereinfacht. Dies verstärkt den Eindruck einer idealisierten oder symbolischen Landschaft. Die Darstellung wirkt fast wie eine topographische Karte, jedoch ohne die Präzision einer wissenschaftlichen Dokumentation. Vielmehr scheint es sich um eine subjektive Wahrnehmung der Landschaft zu handeln, die ihre strukturellen und formalen Aspekte hervorhebt.
Ein möglicher Subtext könnte in der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Natur liegen. Die terrassierten Felder sind ein Zeugnis menschlicher Arbeit und Anpassungsfähigkeit an das Gelände, während die Mauern eine Barriere darstellen, die die natürliche Landschaft formt und verändert. Die Abwesenheit von Menschen oder Tieren verstärkt diesen Eindruck einer kontrollierten und formalisierten Umgebung. Es könnte auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Spuren menschlicher Aktivität in der Landschaft angedeutet werden; die Mauern wirken zeitlos, doch sie sind das Ergebnis vergangener Anstrengungen. Die Reduktion auf geometrische Formen und erdige Farben verleiht dem Bild eine gewisse Melancholie und einen Hauch von Distanz.