Arabella Pershall, Lady Glenorchy Allan Ramsay (1713-1784)
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Allan Ramsay – Arabella Pershall, Lady Glenorchy
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Komposition ist durch einen ovalen Rahmen bestimmt, der die Figur isoliert und gleichzeitig in den Blick des Betrachters lenkt. Die dunkle Umrandung verstärkt die Helligkeit ihres Gewandes und unterstreicht so ihre Präsenz. Das Kleid selbst ist in einem hellen, fast schimmernden Farbton gehalten, was auf einen luxuriösen Stoff hindeutet. Zarte Spitzenbesatz und blaue Schleifen akzentuieren das Dekolleté und den Ausschnitt, wodurch ein Detailreichtum entsteht, der typisch für die Mode des 18. Jahrhunderts ist. Die Frisur, hochgesteckt und mit einem blauen Band verziert, unterstreicht ebenfalls die Eleganz und den gesellschaftlichen Status der Frau.
Die Farbgebung ist zurückhaltend, dominiert von Weiß-, Beige- und Blautönen. Diese Farbwahl trägt zur Gesamtwirkung der Darstellung bei, welche eine Atmosphäre von Gelassenheit und Raffinesse erzeugt. Die subtile Schattierung im Gesicht verleiht der Dargestellten Tiefe und Lebendigkeit.
Die Inschrift am unteren Rand des Bildes deutet auf den Namen der abgebildeten Person und das Jahr ihrer Entstehung hin. Sie dient als eine Art Zeugnis, das die historische Bedeutung dieses Porträts unterstreicht.
Subtextuell könnte das Gemälde einen Einblick in die Welt des englischen Adels im 18. Jahrhundert geben. Die sorgfältige Darstellung der Kleidung und Frisur sowie die würdevolle Haltung lassen auf eine hohe gesellschaftliche Stellung schließen. Die direkte Blickrichtung der Dargestellten kann als Ausdruck von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit interpretiert werden, während gleichzeitig ein gewisser Grad an Distanz bewahrt wird. Es entsteht der Eindruck einer Frau, die sich ihrer Rolle bewusst ist und diese mit Anmut und Würde ausfüllt.